Länderspiel gegen Türkei: Luxemburgischer Fußballverband geht hart gegen Störenfriede vor

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Länderspiel gegen TürkeiLuxemburgischer Fußballverband geht hart gegen Störenfriede vor

LUXEMBURG – Beim Länderspiel gegen die Türkei am 11. Juni verlor Gastgeber Luxemburg 0:2. Nach Abpfiff der Partie stürmten einige Zuschauer den Rasen. Nun folgt die Strafe dafür.

von
Tom Vergez
Die Platzstürmer der Nations-League-Partie zwischen Luxemburg und Türkei werden nun hart bestraft für ihr Vorgehen am 11. Juni.

Die Platzstürmer der Nations-League-Partie zwischen Luxemburg und Türkei werden nun hart bestraft für ihr Vorgehen am 11. Juni.

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Zehn Jahre Verbot für alle Spiele, die vom luxemburgischen Fußballverband (FLF) organisiert werden, und ein Jahr Stadionverbot in Luxemburg: So lautet die Strafe, die der Staat nach Absprache mit der FLF beschlossen hat. Betroffen davon sind jene Zuschauer, die am 11. Juni nach der Nations-League-Partie zwischen Luxemburg und der Türkei unerlaubterweise auf das Spielfeld gelaufen waren.

Die FLF geht mit dem zehnjährigen Verbot ungewöhnlich hart gegen die Unruhestifter vor. Der Verband erklärte außerdem, dass er vorhabe, Zivilklage gegen die mutmaßlichen Platzstürmer einzureichen, die man ausfindig gemacht habe.

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Die Uefa hat ihrerseits Geldstrafen gegen den luxemburgischen Fußballverein wegen mangelnder Sicherheitsvorkehrung verhängt. Geholfen hat es bislang nicht: Seit diesem Vorfall sind auch nach den Spielen Luxemburg-Färöer (14. Juni) und RFCU-Cukaricki (21. Juli) Zuschauer auf das Spielfeld gelangt.

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