Knapp 26.000 Angestellt – Luxemburgs Banken geht's besser als gedacht

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Knapp 26.000 AngestelltLuxemburgs Banken geht's besser als gedacht

LUXEMBURG - Die Befürchtungen der Schwarzmaler sind nicht eingetroffen. Trotz des weggefallenen Bankgeheimnis geht es der Branche sehr gut.

Luxemburgs Bankensektor geht es – trotz Befürchtungen – gut.

Luxemburgs Bankensektor geht es – trotz Befürchtungen – gut.

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Es wurde gejammert, geschimpft und der Teufel an die Wand gemalt. Der Wegfall des Bankgeheimnis sei das Ende des Luxemburger Finanzplatzes, so hieß es in den schlimmsten Szenarien. Und siehe da: Dem Bankensektor geht es blendend, wie die neuesten Zahlen zeigen.

Demnach waren im vergangenen Jahr knapp 26.000 Personen in der Branche beschäftigt, in etwa so viele wie auch im Jahr zuvor. 35 Prozent von ihnen kommen aus Frankreich, je 19 Prozent aus Luxemburg und Belgien, 12 Prozent aus Deutschland.

Gemeinsam verfügten die Banken Luxemburgs 2015 über 32,2 Milliarden Euro inlädische und 14,4 Milliarden Euro ausländische Einlagen. Interessant: Das Verhältnis hat sich seit Beginn des Jahrtausends komplett gewendet. 2003 betrugen die ausländischen Einlagen 31,9 Milliarden Euro, die hiesigen 15,5 Milliarden Euro.

(pat/pw)

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