Umweltschutz: Luxemburgs Baubranche will ihren ökologischen Fußabdruck verkleinern
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UmweltschutzLuxemburgs Baubranche will ihren ökologischen Fußabdruck verkleinern

LUXEMBURG – Die Baubranche versucht, ihre Auswirkungen auf die Umwelt durch verschiedene Programme und Partnerschaften zu begrenzen.

Die Ziele zur Senkung der CO2-Emissionen betreffen auch die Baubranche. «Dieser Sektor verbraucht viele Ressourcen und ist für hohe Emissionen verantwortlich. Er versucht aber, auf diese Herausforderung zu reagieren», sagt Bruno Renders, Geschäftsführer des Rates für die wirtschaftliche Entwicklung des Baugewerbes (CDEC). Die Strukturen, Mittel und Schulungen dafür seien bereits vorhanden und gewännen immer mehr an Bedeutung.

«Es gibt Lösungen. Diese fangen beim Design an und enden bei den verwendeten Materialien», so der Experte. Auch die Kultivierung von Algen, «die viel CO2 binden», sagt Renders, könnte die CO-Bilanz der Branche verbessern. Bruno Renders hat am 12. Mai im Rahmen des Staatsbesuchs in Portugal an einem Seminar zu nachhaltigem Bauen teilgenommen. «Dabei ging es hauptsächlich darum, Lösungen auf dem Markt bekannt zu machen und das Know-how zu steigern». Luxemburg habe mit dem Programm «Nearly zero energy building» im Jahr 2017 bei diesem Thema eine Vorreiterrolle eingenommen.

(jg/L'essentiel)

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