PAKT PRO COMMERCE – Luxemburgs Geschäfte starten neue Offensive

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PAKT PRO COMMERCELuxemburgs Geschäfte starten neue Offensive

LUXEMBURG - Das Wirtschaftsministerium, die Handelskammer und der Handelsverband wollen an einem Strang ziehen. Ein neuer Pakt soll dem Umsatz auf die Sprünge helfen.

Handelskammer-Generaldirektor Carlo Thelen, Wirtschaftsstaatssekretärin Francine Closener und CLC-Präsident Fernand Ernster unterzeichneten den Pakt Pro Commerce.

Handelskammer-Generaldirektor Carlo Thelen, Wirtschaftsstaatssekretärin Francine Closener und CLC-Präsident Fernand Ernster unterzeichneten den Pakt Pro Commerce.

Editpress/François Aussems

Das Wirtschaftsministerium, die Handelskammer und der Luxemburger Handelsverband (CLC) haben am Freitagmorgen eine neue Grundsatzvereinbarung unterschrieben. Der «Pakt Pro Commerce» ist als gemeinsame Offensive zur Förderung des Handels gedacht, wie Wirtschaftsstaatssekretärin Francine Closener erklärte. «Zusammen für ein attraktives Luxemburg», gab CLC-Präsident Fernand Ernster die neue Formel aus.

Erstes Schlüsselelement dieser Offensive ist das Wissen über den Markt. Die drei Unterzeichner wollen gemeinsam Daten austauschen, um ein «nationales Register des Handels» zu erstellen. Das soll dabei helfen, leerstehende Gebäude besser zu vermarkten.

Online-Absatz fördern

Laut einer Eurostat-Studie aus dem Jahr 2015 kaufen 78 Prozent der Luxemburger Verbraucher im Internet ein. Nur in Dänemark und im Vereinigten Königreich ist der Online-Handel noch beliebter. Als Gegenpol soll jetzt eine neue digitale Plattform für den Luxemburger Handel geschaffen werden, auf der sich die Geschäfte des Landes präsentieren können. Ein Zeitpunkt für die Veröffentlichung wurde noch nicht genannt.

«Wir müssen den Händlern unter die Arme greifen, wenn es dabei geht, die enormen Chance des Digitalgeschäfts zu nutzen. Das ist eine großartige Möglichkeit, sich bekannt zu machen und den Absatz zu fördern», sagte Ernster.

(Fatima Rougi/L'essentiel)

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