Pressekonferenz – Luxemburgs Nationalstadion wird ein kleiner Klotz

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PressekonferenzLuxemburgs Nationalstadion wird ein kleiner Klotz

LUXEMBURG - In vier Jahren soll Luxemburgs neue Fußballarena fertig sein. Die Verantwortlichen haben am Freitag einen ersten Einblick gegeben.

20150717 luxembourg mairie presentation nouveau stade de foot

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Editpress/Ifinzi

So – oder so ähnlich – soll das neue Nationalstadion Luxemburgs einmal aussehen. Dies ist die Quintessenz einer Pressekonferenz am Freitagmittag im hauptstädischen Rathaus, bei der unter anderem Entwürfe des neuen Prestigeprojekts zwischen Kockelscheuer und Cloche d'Or vorgestellt wurden. Sportminister Romain Bausch betonte jedoch, dass es durchaus noch zu Änderungen kommen könne: «Etwa bei der Farbe der Sitzschalen.» Der endgültige Bauplan werde erst im Juni kommenden Jahres fertig sein. Lydie Polfer, Bürgermeisterin der Hauptstadt, wies daraufhin, dass das Stadion nicht nur für Sportereignisse genutzt werden solle. Auch Konzerte seien denkbar.

Am Freitagvormittag hatten die Minister Romain Schneider und François Bausch bereits in der Chamber der Sport-Kommission die Pläne vorgestellt. So erklärten sie den Abgeordneten, dass der Bau rund 58 Millionen Euro kosten wird. Die Ausgaben teilen sich demnach der Staat (67 Prozent) und die Stadt Luxemburg (33 Prozent). Das Stadion werde über 9595 überdachte Zuschauer-Plätze verfügen und erfülle die Kriterien von Fifa, Uefa und des International Rugby Boards IRB. Außerdem werde das Stadion über VIP- und Presseräume verfügen. Für die VIPs ist zudem eine Tiefgarage mit 159 Stellplätzen geplant.

Mit dem Bau soll im Januar 2017 begonnen werden, zwei Jahre später, Anfang 2019, dann der Ball rollen können. Das Hamburger Architekturbüro «Gerkan, Marg und Partner» wird das Projekt zusammen mit dem Escher Unternehmen «Beng Architectes Associés» stemmen. Neben dem Stadion entsteht zudem ein sechsstöckiges P&R-Parkhaus, ein Busbahnhof sowie eine Haltestelle der neuen Tram.

(Philip Weber/NC/L'essentiel)

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