Luxemburg: Luxemburgs Studierendenvertretung befürchtet einen finanziell schwierigen Winter

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LuxemburgLuxemburgs Studierendenvertretung befürchtet einen finanziell schwierigen Winter

HEIDELBERG – Das Studierendentreffen fand in Heidelberg und Karlsruhe statt. Thema waren vor allem die Energiekosten.

von
Séverine Goffin
Über ihre finanziellen Sorgen konnten sie untereinander und mit Politikern dei der «Réunion Européenne des Étudiants Luxembourgeois» (REEL) sprechen.

Über ihre finanziellen Sorgen konnten sie untereinander und mit Politikern dei der «Réunion Européenne des Étudiants Luxembourgeois» (REEL) sprechen.

Angesichts der steigenden Energiekosten, wie auch der Inflation, fragen sich die luxemburgischen Studierenden, wie denn im Winter ihr Kühlschrank gefüllt werden soll. Bei der diesjährigen Versammlung («Réunion Européenne des Étudiants Luxembourgeois») hatten sie Gelegenheit, darüber mit den großherzoglichen Politikern zu sprechen. 140 Studierende waren von Donnerstag bis Sonntag dabei, ebenso Bildungsminister Claude Meisch (DP) sowie dessen Kabinettskollege Georges Engel (LSAP), der das Ressort «Arbeit» leitet. Organisiert wurde die Veranstaltung von der luxemburgischen Studierendenvertretung ACEL («Association des Cercles d’Étudiants Luxembourgeois»).

Um die gegenwärtigen Herausforderungen zu bewältigen, können die Studierenden bereits auf ein Hilfs-Budget von zehn Millionen Euro zurückgreifen, welches die Tripartite im vergangenen März beschlossen hatte. «Aber wir wissen nicht, welche Richtung die Krise noch einschlagen kann», betont Pauline Bashlay, die Präsidentin der ACEL. «Außerdem sind luxemburgische Studierende mitunter an ausländischen Universitäten eingeschrieben, wo die Auswirkungen der Krise unterschiedlich stark spürbar sind und wo die Maßnahmen demzufolge unterschiedlich ausfallen. Sollte sich herausstellen, dass einzelne hiervon finanziell nicht zurechtkommen, werden wir dafür kämpfen, dass sie eine Erhöhung des Stipendiums erhalten».

Die andere Frage die sich stellt: Werden die Bachelor-Abschlüsse ihren Stellenwert bei den Unternehmern verlieren? «Alle Beteiligten sind sich einig, dass der Bachelor in Luxemburg einen hohen Stellenwert hat, aber auch, dass es Unternehmen gerne sehen, wenn jungen Leute Zusatzqualifikationen in Form von Soft Skills aufweisen können. Kompetenzen, die etwa durch Freiwilligenarbeit erworben werden können», betont Polina Bashlay.

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