Regierungsrat – Luxemburgs Tourismus wird neu organisiert

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RegierungsratLuxemburgs Tourismus wird neu organisiert

LUXEMBURG – In Zukunft sollen die verschiedenen Akteure der luxemburgischen Tourismusbranche enger zusammenarbeiten. Dies hat der Regierungsrat an diesem Freitag bekannt gegeben.

Luxemburg hat zahlreiche Argumente, um Touristen anzuziehen: die Überreste der Festung in der Haupstadt, die Promenade entlang der Mosel oder seine zahlreichen Burgen (auf dem Foto die Burg von Fels).

Luxemburg hat zahlreiche Argumente, um Touristen anzuziehen: die Überreste der Festung in der Haupstadt, die Promenade entlang der Mosel oder seine zahlreichen Burgen (auf dem Foto die Burg von Fels).

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In letzter Zeit waren einige Schlaumeier der Meinung, es würde nichts Interessantes in Luxemburg geben. Trotzdem kommen jedes Jahr Touristen nach Luxemburg, um das einzige Großherzogtum der Welt zu besuchen. Die Tourismusbranche macht fast 5,3 Prozent des BIP des Landes aus und beschäftigt 8000 Menschen. Eine Analyse, die von Regierungsseite durchgeführt wurde, zeigt jedoch, dass die verschiedenen Akteure öffentlich wie privat noch enger und effizienter zusammenarbeiten könnten.

Nach Angaben der Regierung soll auch die Zusammenarbeit zwischen dem Nationalen Tourismusbüro (ONT), den regionalen Büros und anderen privaten Akteuren verbessert werden. «Diese Zusammenarbeit ist notwendig, damit die gemeinsamen Interessen besser wahrgenommen werden können», heißt es in der Presseerklärung der Regierung.

Das ONT bekommt eine stärkere Rolle

Um dieses Ziel zu erreichen soll die Rolle des ONT als nationaler Koordinator gestärkt werden. Die regionalen Tourismusbüros sollen von nun an vermehrt als Anlaufstelle für die Kommunen und das ONT genutzt werden. Um seine neue Rolle optimal ausführen zu können, wird das Büro als wirtschaftliche Interessenvereinigung in eine neue juristische Form übergeführt. Durch seine neue Form hat es größere organisatorische Flexibilität und kann besser mit den anderen Spielern in der Tourismusbranche zusammenarbeiten.

Auf den Namen «Luxembourg for Tourism» getauft sitzen in der neuen Interessensvereinigung Vertreter des Wirtschaftsministeriums, der regionalen Tourismusbüros, der Stadt Luxemburg, der Wirtschaftskammer oder auch der nationalen Hotelbranche.

(jw/L'essentiel)

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