Aus Geldgier – Mädchen muss zusehen, wie sein Hund getötet wird

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Aus GeldgierMädchen muss zusehen, wie sein Hund getötet wird

Ein Hundefänger hat vor dem Elternhaus den geliebten Hund eines achtjährigen Mädchens erschossen. Offenbar um die Provision abzukassieren.

Der Hundefänger schleppt das Tier des Mädchens weg. (Screenshot: Youtube)

Der Hundefänger schleppt das Tier des Mädchens weg. (Screenshot: Youtube)

Die acht Jahre alte Shynali Risbibi erlebte am vergangenen Donnerstag einen wahren Albtraum. Ein Hundefänger tötete ihren geliebten Hund mit einem Giftpfeil – vor ihren Elternhaus und vor ihren Augen. Die entsetzliche Szene, die von einer Überwachungskamera aufgezeichnet wurde, spielte sich in der Stadt Taras in Kasachstan ab. Die Familie des Kindes kam in Besitz der Aufnahmen und leitete diese sofort an die örtliche Presse weiter.

Das Video zeigt, wie der Hundefänger mit seinem Gewehr auf den Vierbeiner schießt. Das nur ein Jahr alte Tier schleppt sich noch ein paar Meter weit und bricht dann tot zusammen. Der Mann läuft anschließend auf das völlig verstörte Mädchen zu, packt den toten Hund im Genick und schleppt ihn völlig emotionslos davon. Wie die lokalen Medien berichten, wollte die kleine Shynali gerade mit dem Hund zu einem Spaziergang aufbrechen, als er niedergeschossen wurde.

Synali weint den ganzen Tag um ihren Hund

Gegenüber der Presse sagte Shynalis Mutter: «Meine Tochter ist unter Tränen zu Hause angekommen, sie zitterte am ganzen Körper und konnte kaum sprechen. Mein Mann und ich konnten den Hundefänger später finden. Wir hatten einen heftigen Streit mit ihm. Er öffnete schließlich seinen Lieferwagen. Dort lag unser Hund tot neben vielen weiteren Kadavern.»

Die Eltern brachten es nicht übers Herz, ihrer Tochter zu erzählen, was sie im Fahrzeug gesehen hatten. «Unser Kind hat den ganzen Tag geweint», sagte die Mutter. «Der Hund war sehr lieb. Jeder in unserer Straße kannte und mochte ihn», wird eine Nachbarin zitiert.

Laut der Tierschützerin Irina Kellert, handele es sich bei der Angelegenheit nicht um einen Einzelfall: «Hundefänger bekommen in Kasachstan für jeden getöteten Straßenhund eine Provision. Es gibt viele schwarze Schafe unter ihnen, die völlig rücksichtslos auch Haustiere umbringen.» Die Behörde, für die der Hundefänger arbeitet, erklärte: «Wir haben unseren Arbeiter gerügt, weil er sein Gewehr vor dem Kind trug. Der Rest wird nun von uns untersucht. Er wird entlassen, wenn er für schuldig befunden wird.»

(sw/L'essentiel)

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