Einwanderungspolitik – Maghreb-Länder werden keine «sicheren Länder»

Publiziert

EinwanderungspolitikMaghreb-Länder werden keine «sicheren Länder»

LUXEMBURG – Algerien, Marokko und Tunesien werden nicht in die Liste der Länder aufgenommen, die internationale Schutzkriterien erfüllen.

König Mohamed V. von Marokko im Gespräch mit Emmanuel Macron und Xavier Bettel.

König Mohamed V. von Marokko im Gespräch mit Emmanuel Macron und Xavier Bettel.

Im Gegensatz zu Deutschland plant Luxemburg nicht, Algerien, Marokko und Tunesien in die nationale Liste der «sicheren Länder» aufzunehmen. «Luxemburg ist derzeit der Ansicht, dass sie nicht alle Kriterien für den internationalen Schutz erfüllen», erklärt Einwanderungsminister Jean Asselborn. Es geht dabei vor allem um die Wahrung der Menschenrechte.

«Die Benennung dieser Länder als sichere Herkunftsländer wird das Problem der mangelnden Zusammenarbeit der Behörden dieser Länder bei der Rückkehr und Rückübernahme ihrer in Luxemburg illegal lebenden Staatsangehörigen nicht lösen», fügte der luxemburgische Minister hinzu. Es wurde daran erinnert, dass Georgien 2017 in die luxemburgische Liste aufgenommen wurde.

(nc/L'essentiel)

Deine Meinung