Kendall Jenner über ihre Psyche – «Manchmal glaube ich, dass ich am Sterben bin»
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Kendall Jenner über ihre Psyche«Manchmal glaube ich, dass ich am Sterben bin»

Seit ihrer Kindheit leidet Model Kendall Jenner unter einer Angststörung. Mit einer Psychologin spricht sie nun vor der Kamera so offen wie noch nie darüber.

Am Donnerstag ist der erste Teil von «Open Minded» erschienen, einer vierteiligen Video-Reihe von «Vogue» über mentale Gesundheit mit Model Kendall Jenner (25). Im Gespräch mit der Psychologin Dr. Ramani Durvasula (55) spricht die zweitjüngste Kardashian-Jenner-Schwester so offen wie noch nie über ihre schweren Angststörungen.

Schon im Einspieler spricht die US-Amerikanerin über die «intensiven und beängstigenden» Symptome ihrer psychischen Erkrankung, unter der sie leidet, seit sie acht Jahre alt ist. Der hektische Lifestyle des Reality-Stars habe nun dazu geführt, dass Kendall überarbeitet sei und ihre Angstzustände «außer Kontrolle» geraten seien.

«Es gab Momente, in denen ich das Gefühl hatte, dass ich sofort ins Krankenhaus gebracht werden muss, weil mein Herz sich so anfühlte als würde es versagen und ich keine Luft mehr bekam», so Kendall. Weiter erzählt sie: «Manchmal glaube ich, dass ich am Sterben bin, manchmal werden Teile meines Körpers taub.»

«Überarbeitet und überfordert»

In Bezug auf jene Leute, die nicht verstehen können, dass ihre Psyche trotz ihres Reichtums leiden kann, sagt sie: «Ich würde nie bestreiten, dass ich in meinem Leben viel Glück hatte. Ich weiß, dass ich ein sehr privilegiertes Leben habe.» Sie betont aber: «Am Ende des Tages bin ich trotzdem nur ein Mensch. Egal, was eine Person hat oder nicht hat – es bedeutet nicht, dass sie keine Emotionen empfindet.»

Im Gespräch mit der Psychologin setzt sie sich anschließend genauer mit ihrer Social Anxiety, also Phobie vor sozialen Interaktionen, auseinander. Darin erklärt Kendall unter anderem, dass sie froh über die Isolation im Lockdown gewesen und nun gar besorgt über mögliche Lockerungen sei, denn: «Davor war ich wirklich überarbeitet und überfordert. Ich war immer unter Menschen.»

(L'essentiel/Stephanie Vinzens)

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