Drama – Mann erschießt drei Frauen in der Schweiz

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DramaMann erschießt drei Frauen in der Schweiz

Ein Dreißigjähriger hat am Mittwochabend im Schweizer Daillon drei Frauen erschossen. Der mutmaßliche Täter soll unter psychischen Problemen leiden.

Ein 30-jähriger Bürger des Walliser Dorfes Daillon in der Nähe von Sion hat am Mittwochabend komplett die Fassung verloren und mit zwei Waffen, einem Karabiner und einem Jagdgewehr, auf mehrere Personen geschossen. Dabei wurden drei Frauen im Alter von 32, 54 und 79 Jahren getötet und zwei Männer verletzt. Vermutlich haben sich aller Personen gekannt. Ersten Untersuchungen nach schoss der mutmaßliche Mörder rund 20 Mal. Laut Staatsanwaltschaft war der Schütze in einem Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik und kein unbeschriebenes Blatt: Bei der Polizei war er wegen seines Drogenkonsums bekannt.

Als Marie-Paul Udry, Mitbesitzer des Restaurants «La Channe d'Or» gegen 20.50 Uhr dabei war, mit einem Sicherheitsbeamten ein Glas Wein zu trinken, hörte er mehrere Schüsse fallen. «Wir haben zuerst gedacht, es sei ein Fensterladen, der zukracht, doch danach hat uns ein Kollege erzählt, dass F.* ausgerastet sei und mit einem Gewehr auf der Straße stehe», sagte der Wirt gegenüber dem Schweizer Online-Portal «20 Minutes».

Schwägerin von Wirt ermordet

Danach hätte man die Lichter im Lokal ausgeschaltet und die Gäste angehalten, das Restaurant nicht zu verlassen. Die Inhaberin des Restaurants konnte gegenüber 20 minutes auch präzisieren, auf wen F. geschossen hat. «Die Schwägerin des Wirts des Cafés des Alpes wurde ermordet.» Der Besitzer des Kaffees bestätigt dies. «Meine Frau kam mir weinend entgegen und sagte es mir.»

Die Polizei konnte den Schützen überwältigen. Drei der Getroffenen verstarben noch vor Ort, zwei weitere Personen wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht. Bei der Intervention der Kantonspolizei bedrohte der Täter die Beamten. Diese machten in der Folge von ihrer Waffe Gebrauch. Ob der Täter dabei verletzt wurde, war zunächst unklar. Beim Einsatz wurde nach Angaben der Polizei kein Beamter verletzt.

Stark alkoholisiert

Der Schütze F. war offenbar während seiner Tat stark alkoholisiert. «Er war bei uns Gast am früheren Abend», sagt Marie-Paul Udry. «Er hatte sehr viel getrunken.»

Eine Untersuchung wurde eingeleitet. Der Ort des Dramas wurde großräumig abgesperrt worden.

(L'essentiel Online/sda/jep)

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