Versailles bei Paris – Mann saß mit angeblicher Bombe im Gemeindehaus

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Versailles bei ParisMann saß mit angeblicher Bombe im Gemeindehaus

Mit einer Bombendrohung hat ein Bewaffneter die Bewohner von Versailles stundenlang in Atem gehalten. Das Gemeindezentrum wurde abgeriegelt. Danach stellte er sich der Polizei.

Das Gelände ist abgeriegelt. Eine Spezialeinheit der Polizei ist vor Ort. (Bild: AFP/Kenzo Tribouillard)

Das Gelände ist abgeriegelt. Eine Spezialeinheit der Polizei ist vor Ort. (Bild: AFP/Kenzo Tribouillard)

Die französische Polizei hat am Mittwoch wegen einer Bombendrohung ein Gemeindezentrum in Versailles bei Paris abgeriegelt. Der Mann hatte sich nach einem Streit bei einem Treffen in einem Büro eingeschlossen und behauptet, Sprengstoff auf sich zu tragen, teilte ein örtlicher Behördensprecher mit. Später stellte sich der Mann der Polizei. Die Beamten hoben die Abriegelung des Ortes daraufhin auf.

Früheren Angaben zufolge hatte der Mann eine Tasche dabei, die nach dessen eigenen Worten mit Sprengstoff gefüllt gewesen sein soll. Außerdem soll er eine Mitarbeiterin mit einem Messer bedroht haben. Die Frau konnte sich aber befreien. Später hiess es, es habe keine Geiselnahme gegeben. Ob sich wirklich Sprengstoff in der Tasche befand, war zunächst unklar.

(L'essentiel Online/jbu/sda)

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