Japan: Mann setzt sich nahe Büro des Ministerpräsidenten in Brand

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JapanMann setzt sich nahe Büro des Ministerpräsidenten in Brand

Beim Versuch das Feuer zu löschen wurde ein Polizist verletzt. Der Mann habe zuvor seinen Widerstand gegen das Staatsbegräbnis des ehemaligen Regierungschefs Shinzo Abe ausgedrückt. 

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Der Mann hat sich in der Nähe des Büros von Japans Ministerpräsidenten angezündet, ein Polizist wurde zudem verletzt. 

Der Mann hat sich in der Nähe des Büros von Japans Ministerpräsidenten angezündet, ein Polizist wurde zudem verletzt. 

AFP
Zum Staatsbegräbnis des ermordeten Shinzo Abe am 27. September erwartet die Regierung Dutzende Staats- und Regierungschefs aus aller Welt.

Zum Staatsbegräbnis des ermordeten Shinzo Abe am 27. September erwartet die Regierung Dutzende Staats- und Regierungschefs aus aller Welt.

REUTERS

In Japan hat ein Mann sich am Mittwoch in der Nähe des Büros von Ministerpräsident Fumio Kishida selbst in Brand gesetzt. Der Mann habe sich angezündet, nachdem er der Polizei gesagt habe, er sei gegen die Pläne eines Staatsbegräbnisses für den ermordeten ehemaligen Regierungschef Shinzo Abe, berichtete der Sender TV Asahi. Weder die Polizei noch das Büro des Ministerpräsidenten wollten den Vorfall zunächst kommentieren.

Dem Sender zufolge wurde ein Polizist beim Versuch, das Feuer zu löschen, verletzt. Die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete übereinstimmend mit anderen Medien, die Polizei sei gerufen worden, weil ein Mann «in Flammen gestanden» habe. Demnach wurde eine Nachricht in der Nähe des Mannes gefunden, die dessen Widerstand gegen das Begräbnis ausdrückte.

Abe war im Juli bei einer Wahlkampfveranstaltung erschossen worden

Abe war im Juli bei einer Wahlkampfveranstaltung erschossen worden. Zu seinem Staatsbegräbnis am 27. September erwartet die Regierung Dutzende Staats- und Regierungschefs aus aller Welt. Das Begräbnis wird voraussichtlich rund 1,7 Milliarden Yen (zwölf Millionen Euro) kosten.

Staatsbegräbnisse sind selten in Japan und die Entscheidung für eine solche Zeremonie für Abe ist unter den Japanern umstritten. Umfragen zufolge ist mehr als die Hälfte von ihnen dagegen. 

(dpa )

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