Griechenland verschärft Maßnahmen – Maskenpflicht und Party-Verbot auf Mykonos

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Griechenland verschärft MaßnahmenMaskenpflicht und Party-Verbot auf Mykonos

Die griechische Regierung hat nach rasant gestiegenen Infektionszahlen die Maßnahmen für die Urlaubsregion der Halbinsel Chalkidiki und die Jetset-Insel Mykonos verschärft.

Feiern, Partys, religiöse Feierlichkeiten und Wochenmärkte werden von diesem Freitag an bis zum 31. August auf der Halbinsel Chalkidiki und der Jetset-Insel Mykonos verboten.

Zudem sind Versammlungen von mehr als neun Personen untersagt. Alle Bars und Tavernen müssen um Mitternacht schließen. Maskenpflicht gilt auch im Freien, wie der griechische Zivilschutz am Donnerstag mitteilte. Die Regierung in Athen verhängte diese neuen Einschränkungen, nachdem am Vortag ein Rekord von 269 Neuinfektionen registriert worden waren. Zahlreiche Fälle davon wurden in den beiden Urlaubsregionen festgestellt.

Zahl der Infizierten schlagartig gestiegen

Bereits vergangene Woche hatte die griechische Regierung die Schließung der Tavernen und Bars aller Art in Athen, Piraeus und Thessaloniki sowie auf den Inseln Paros und Antiparos um Mitternacht angeordnet. Zudem sind Versammlungen von mehr als 50 Personen im ganzen Land verboten.

Griechenland weist – gemessen an seiner Bevölkerung von gut 10,5 Millionen Einwohnern – eine geringe Zahl von Infektionen mit dem Coronavirus auf. In den vergangenen Tagen war die Zahl von Infizierten jedoch schlagartig gestiegen.

Als Grund gilt, dass viele Urlauber – größtenteils junge Menschen – nach ihrer Rückkehr aus dem Urlaub Verwandte und Freunde in den Ballungszentren angesteckt haben. Behörden hatten beobachtet, dass Urlauber ohne den nötigen Abstand und ohne Mundschutz dicht beieinander bis spät in die Nacht in Bars und Discos feierten.

(L'essentiel/sda)

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