Tennis – Medwedew wütet gegen Australian-Open-Schiri
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TennisMedwedew wütet gegen Australian-Open-Schiri

Erneut hat der Russe Daniil Medwedew seine Nerven nicht im Griff. Im Australian-Open-Halbfinale gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas beleidigt den Stuhlschiedsrichter.

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Daniil Medwedew tickte im Australian-Open-Halbfinal mal wieder aus. Er beleidigte den Schiedsrichter.

Daniil Medwedew tickte im Australian-Open-Halbfinal mal wieder aus. Er beleidigte den Schiedsrichter.

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Letztlich gewann er aber und steht im Endspiel.

Letztlich gewann er aber und steht im Endspiel.

AFP
Medwedew besiegte den Griechen Stefanos Tsitsipas in vier Sätzen.

Medwedew besiegte den Griechen Stefanos Tsitsipas in vier Sätzen.

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Was für ein Comeback von Rafael Nadal! Der spanische Tennisstar greift bei den Australian Open zwei Wochen nach der erzwungenen Ausreise von Novak Djokovic tatsächlich nach seinem 21. Grand-Slam-Titel und dem Rekord. Dank eines 6:3, 6:2, 3:6, 6:3 gegen den italienischen Wimbledon-Finalisten Matteo Berrettini zog Nadal am Freitag in sein erstes Melbourne-Endspiel seit drei Jahren ein.

«Es bedeutet mir eine Menge, hier wieder im Finale zu sein», sagte Nadal, als er nach seinem 500. Hartplatzsieg in der Rod-Laver-Arena interviewt wurde. Im Finale am Sonntag trifft die Nummer fünf der Welt auf den russischen US-Open-Champion Daniil Medwedew. Der Russe steht zum zweiten Mal im Endspiel. Er setzte sich 7:6 (7:5), 4:6, 6:4, 6:1 gegen den griechischen Weltranglisten-Vierten Stefanos Tsitsipas durch. Am Australian Open 2021 hatte der 25-Jährige ebenfalls im Halbfinale gegen Tsitsipas gewonnen, dann aber den Titel gegen den serbischen Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic verpasst.

Während der Partie leistete sich Medwedew aber erneut einen Aussetzer. Er beleidigte den Schiedsrichter. «Bist du dumm?» und «du bist so schlecht» warf er ihm an den Kopf. Und zwar, weil der Unparteiische das Coaching von Vater Tsitipas nicht verbat. Nach seinem Ausbruch gab Medwedew genervt den zweiten Satz ab. Am Ende der Partie entschuldigte er sich aber beim Unparteiischen.

(L'essentiel/nih/dpa)

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