Tyler Perry: «Meghan und Harry wurden misshandelt» – Freund kritisiert Königshaus

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Tyler Perry«Meghan und Harry wurden misshandelt» – Freund kritisiert Königshaus

Seit Donnerstagmorgen ist der zweite und letzte Teil von «Harry & Meghan» auf Netflix verfügbar. Eine Zusammenfassung darüber, was gesagt wurde und für Aufregung sorgt.

von
Katrin Ofner
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Nun sind die letzten drei Episoden von «Harry & Meghan» auf Netflix verfügbar. 

Nun sind die letzten drei Episoden von «Harry & Meghan» auf Netflix verfügbar. 

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Darin schießen der Herzog und die Herzogin erneut scharf gegen das britische Königshaus und die Presse.

Darin schießen der Herzog und die Herzogin erneut scharf gegen das britische Königshaus und die Presse.

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Harry geht dabei direkt auf seine Familie los und sagt, dass William ihn beim Sandringham Summit angeschrien und sein Vater gelogen habe.

Harry geht dabei direkt auf seine Familie los und sagt, dass William ihn beim Sandringham Summit angeschrien und sein Vater gelogen habe.

Netflix

Nach dem ersten folgte am Donnerstagmorgen nun der zweite Streich von Netflix: Der Streamingdienst veröffentlichte «Volume II» der brisanten «Harry & Meghan»-Dokumentation. Darin intonieren Prinz Harry (38) und Herzogin Meghan (41) weiter ihr Klagelied über die britische Monarchie und die Presse. Die wichtigsten Aussagen in den letzten Episoden.

Prinz Harry hat im Rückblick auf Diskussionen mit seiner Familie über den Abschied aus dem Königshaus schwere Vorwürfe erhoben. «Es war erschreckend, wie mein Bruder mich angeschrien und angebrüllt und mein Vater Dinge gesagt hat, die einfach nicht wahr sind», erzählt der Herzog von Sussex in der fünften Folge. Seine Großmutter – Queen Elizabeth II – habe bei dem Treffen einfach dabei gesessen. Für ihre Rolle äußerte Harry Verständnis: «Ihre ultimative Mission, ihre Verantwortung ist eben die Institution.»

Siehst du dir die neuen Folgen von «Harry & Meghan» an?

Das Paar wirft dem Palast vor, die Boulevardmedien mit negativen und teilweise falschen Informationen über sie versorgt zu haben. Harry beschreibt das Zusammenspiel zwischen Royals und Boulevard als «schmutzig». Er habe 30 Jahre Erfahrung hinter den Kulissen und wisse, wie das System funktioniere. Wenn ein Presseteam eine negative Geschichte über ein bestimmtes Mitglied der Royal Family aus der Welt räumen wolle, würden über ein anderes Familienmitglied Gerüchte gestreut. «Es werden nicht nur Dinge geleakt, sondern auch Geschichten in die Welt gesetzt.»

In der vierten Folge macht sich der 38-Jährige nach eigener Darstellung Vorwürfe, weil er seiner Frau Meghan zu deren Anfangszeit im Königshaus nicht genug beigestanden habe. «Wenn ich jetzt zurückblicke, hasse ich mich dafür», so Harry über seinen Umgang damit, dass seine Frau zu dieser Zeit Suizidgedanken gehabt habe. «Ich bin als Institutions-Harry damit umgegangen, nicht als Ehemann-Harry.» Als Mitglied des Königshauses sei er ein Leben lang darauf trainiert worden, vor allem darüber nachzudenken, wie bestimmte Handlungen nach außen wirken könnten. 

In den neuen Folgen kommt auch Tyler Perry zu Wort. Meghan bat den US-Schauspieler während des Umzugs nach Los Angeles um Hilfe, weshalb er dem Paar sein Haus als Unterkunft anbot. Laut Perry hat sie Angst gehabt, dass sie sie zerstören, dass sie verrückt wird oder dass sie ihr einreden wollen, sie sei verrückt. «Ich sah, wie meine Mutter jahrelang misshandelt wurde. Ich kannte die Hinweise und weiß, wie es ablief. Meghan und Harry wurden misshandelt», so Perry. Die Institution hat laut ihm alles getan, was ein gewalttätiger Mensch tun würde. «Sie dachten: ‹Wir geben euch kein Geld mehr, wir entziehen euch den Personenschutz. All das, damit ihr einknickt und zurückkommt.›» Dass die beiden dennoch ihren Weg gegangen sind, «dafür applaudiere ich».

Fehlgeburt wegen «Daily Mail»

«Ich glaube, dass meine Frau eine Fehlgeburt erlitten hat wegen dem, was die Daily Mail getan hat», sagte Harry in Folge 6. Damit bezieht er sich auf die britische Zeitung Mail on Sunday, gegen deren Verlag Meghan einen erfolgreichen Rechtsstreit geführt hat. Natürlich könne man nicht mit letzter Sicherheit einen Zusammenhang herstellen. Der Stress, unter dem Meghan durch den Umgang des Boulevards mit ihr gelitten habe, habe aus seiner Sicht jedoch zu der Fehlgeburt geführt.

Kurz nach ihrer Hochzeit hätten die Boulevardzeitungen plötzlich angefangen, jede Kleinigkeit zu kritisieren. Dass diese Artikel tatsächlich auch gelesen werden, dachte die Herzogin von Sussex nicht. «Ich hatte immer noch die Illusion, dass niemand glaubte, was in einer Boulevardzeitung steht. Es ist ein Klatschblatt», so die 41-Jährige. Doch dann gab es die Begegnung mit einer Frau während ihres Walkabouts in Liverpool. «Sie sagte zu mir: ‹Was Sie mit Ihrem Vater machen, ist nicht richtig.› Hier wurde mir erstmals klar: Oh mein Gott, die Leute glauben das wirklich.»

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