Frankreich – Mehr als 100.000 Corona-Demonstranten
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FrankreichMehr als 100.000 Corona-Demonstranten

Am Samstag kam es in ganz Frankreich zu Protesten gegen die Corona-Politik der Regierung von Präsident Emmanuel Macron. Vereinzelt kam es zu Ausschreitungen.

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Die Einschränkungen, die bald für ungeimpfte Personen gelten sollen, gehen den französischen Impfskeptikerinnen und Impfskeptikern gegen den Strich.

Die Einschränkungen, die bald für ungeimpfte Personen gelten sollen, gehen den französischen Impfskeptikerinnen und Impfskeptikern gegen den Strich.

Reuters/Stephane Mahe
So hätten laut dem Gesetz Personen ohne Impfschutz keinen Zugang mehr zu Kinos, Bars oder Fernzügen.

So hätten laut dem Gesetz Personen ohne Impfschutz keinen Zugang mehr zu Kinos, Bars oder Fernzügen.

Reuters/Stephane Mahe
Die landesweiten Demonstrationen zogen gesamthaft mehr als 100.000 Personen an.

Die landesweiten Demonstrationen zogen gesamthaft mehr als 100.000 Personen an.

Reuters/Sarah Meyssonnier

Mehr als 100.000 Menschen haben in Frankreich am Samstag gegen die Corona-Politik der Regierung von Präsident Emmanuel Macron demonstriert. Allein in Paris gingen 18.000 Menschen auf die Straße, berichtete der Sender «France Info» unter Verweis auf das Innenministerium. Landesweit kam es in zahlreichen Städten zu Protestzügen, die wieder auf deutlich mehr Unterstützung stießen als in den vergangenen Wochen.

Vereinzelt musste die Polizei gegen Ausschreitungen vorgehen. Im Fokus der Proteste stehen geplante Einschränkungen für Ungeimpfte. Sie sollen schon bald keinen Zugang mehr zu Kinos, Bars oder Fernzügen haben. Das Gesetzesvorhaben ist aber noch nicht durchs Parlament. Im Unterhaus hatte es hitzige Debatten dazu gegeben. Aktuell ist Frankreich stark von der Pandemie getroffen. Der Inzidenzwert, also die registrierten Ansteckungen auf 100.000 Menschen innerhalb einer Woche, lag zuletzt bei 2528.

Angefacht wurden die Proteste auch von der Ankündigung Macrons in einem Interview, Ungeimpfte in der Corona-Pandemie bis zum Ende nerven zu wollen. Macron hatte dabei eine Vokabel aus der Umgangssprache verwendet, was ihm heftige Kritik aus Opposition und Gesellschaft einbrachte.

(L'essentiel/DPA/bho)

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