In Rheinland-Pfalz – Mehr als 11.000 Flüchtlinge untergebracht

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In Rheinland-PfalzMehr als 11.000 Flüchtlinge untergebracht

TRIER - Rheinland-Pfalz hat mehr als 11.000 Flüchtlinge in Erstaufnahmelagern untergebracht. Problematisch ist der zeitliche Druck, alles schnell zu organisieren.

Alle schutzsuchenden Menschen, die am Wochenende neu angekommen seien, hätten auch ein Bett bekommen, heißt es von der zuständigen Behörde.

Alle schutzsuchenden Menschen, die am Wochenende neu angekommen seien, hätten auch ein Bett bekommen, heißt es von der zuständigen Behörde.

DPA

Rund 11.080 Flüchtlinge sind derzeit in den Erstaufnahmestellen in Rheinland-Pfalz untergebracht. Alle schutzsuchenden Menschen, die am Wochenende neu angekommen seien, hätten auch ein Bett bekommen, sagte ein Sprecher der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) am Montag in Trier. Ständig gehen im Land neue Unterkünfte an den Start: Am Montag sollten auch am Flughafen Zweibrücken Flüchtlinge in einer ehemaligen Abflughalle unterkommen, sagte der Sprecher. Die ADD ist landesweit für die Erstaufnahme der schutzsuchenden Menschen zuständig.

Das größte Problem bei der Unterbringung der Flüchtlinge sei, «immer schnellstmöglichst die gesamte Logistik auf die Beine zu stellen», sagte der Leiter der Trierer Aufnahmeeinrichtung für Aylbegehrende (AfA), Frank-Peter Wagner. «Ein Halle anzumieten reicht nicht. Wir brauchen ja immer auch Betten, Versorgung und Betreuungspersonal.» Der zeitliche Druck sei stets groß. «Ich glaube schon, dass wir das schaffen, ich glaube aber auch, dass uns die Zeit davon läuft», sagte Wagner. Die AfA in Trier an zwei Standorten ist mit rund 3100 Menschen voll belegt.

(L'essentiel/dpa)

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