Sonderregel – Mehr als 200 Ausländer wollen legal arbeiten

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SonderregelMehr als 200 Ausländer wollen legal arbeiten

LUXEMBURG – Hunderte illegale Arbeiter hoffen derzeit darauf, dass sie durch eine Sonderregel des Immigrationsministeriums eine Aufenthaltsgenehmigung erhalten.

205 illegalen Ausländern haben die Vereinigungen Asti, Caritas und CLAE dabei geholfen, einen Antrag auf eine Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung zu erstellen. Möglich gemacht hat dies zwischen Anfang Januar und Ende Februar eine Sonderregelung der Regierung, die vorsieht, dass sowohl die illegal Beschäftigten als auch deren Arbeitgeber straffrei ausgehen. Wie viele Anträge insgesamt beim Immigrationsministerium eingingen, will Minister Nicolas Schmit am 14. März bekannt geben. Laut den drei Hilfsvereinigungen wurden bereits 50 Anfragen positiv beschieden.

Die Bilanz der Vereine fällt teils gemischt aus. Manche Arbeitgeber hätten sich geweigert, ihre Angestellten zu unterstützen. Sie hätten bezweifelt, tatsächlich straffrei davonzukommen. Voraussetzung für die Aufenthaltsgenehmigung war ein offizieller 40-Stunden-Vertrag mindestens zum Mindestlohn.

Benachteiligt waren auch viele Frauen, die als Hilfskräfte in mehreren Haushalten angestellt sind und nicht alle Arbeitgeber von der Initiative überzeugen konnten. Zudem hatten manche Illegale Schwierigkeiten, innerhalb der zweimonatigen Laufzeit der Aktion aus ihren Heimatländern wie Brasilien oder China ein Führungszeugnis zu erhalten.

(L'essentiel Online)

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