In Luxemburg – Mehr Luxemburger wollen wegen Corona ein Haustier

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In LuxemburgMehr Luxemburger wollen wegen Corona ein Haustier

LUXEMBURG – Die Tierheime verzeichnen zurzeit eine größere Nachfrage an Hunden und Katzen. Die Verantwortlichen nehmen die Interessenten genau unter die Lupe.

Die Mitarbeiter des Déierenasyl Gaasperech erhalten zurzeit viele Anfragen für ihre Tiere.

Die Mitarbeiter des Déierenasyl Gaasperech erhalten zurzeit viele Anfragen für ihre Tiere.

Déierenasyl Gaasperech

Ein Phänomen, das während des Lockdowns auf der ganzen Welt beobachtet wurde, macht sich auch in Luxemburg bemerkbar: Die Nachfrage nach Haustieren ist stark gestiegen. «Viele Menschen haben in der aktuellen Lage einfach mehr Zeit», sagt Lilianne Serron vom Déierenasyl Gaasperech in Luxemburg-Stadt.

Seit dem 20. April können die Tiere aus dem Heimen wieder adoptiert werden – nach vorheriger telefonischer Anmeldung und unter Einhaltung der Vorsichtsmaßnahmen. Für Besucher bleibt das Tierheim in Gasperich bis auf weiteres geschlossen.

Vorsichtsmaßnahmen für das Personal

Allerdings ist das Tierheim derzeit bei den Vermittlungen strenger. «Wir wissen einfach nicht, was mit den Tieren nach dem Lockdown geschieht. Wir stellen den Interessenten viele Fragen und schauen genau hin, weil wir sicherstellen wollen, dass es den Tieren in ihrem neuen Zuhause gut geht, auch wenn ihr neues Herrchen oder Frauchen wieder zur Arbeit muss», sagt Serron. Vor allem für Hunde habe das Interesse deutlich zugenommen.

Mit einem kleinen Stab von etwa 20 Mitarbeitern und vier Freiwilligen arbeitet das Déierenasyl Gaasperech während des Lockdowns. «Wir haben alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen, um uns vor Covid-19 zu schützen», betont Serron, «denn wenn einer von uns krank geworden wäre, hätte sich niemand mehr um die Tiere kümmern können.» Momentan beherbergt das Heim etwa 60 Tiere, sonst sind es zwischen 70 und 75. «Das sind gute Nachrichten, aber auch wir hoffen natürlich, dass nach und nach die Normalität wieder einkehrt.»

Hier noch einige Tipps zur Hundehaltung im Lockdown:

(fl/L'essentiel)

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