Nach Oetringen – Mehr Sicherheits-Personal in Zügen

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Nach OetringenMehr Sicherheits-Personal in Zügen

LUXEMBURG – Nach den Angriffen am Bahnhof Oetringen auf zwei CFL-Arbeiter, hat François Bausch (Déi Gréng) die Maßnahmen zur Sicherheit an Bahnhöfen aufgelistet.

François Bausch zufolge wurde die Präsenz von Sicherheitskräften zum Schutz von Reisenden und Mitarbeitern verstärkt.

François Bausch zufolge wurde die Präsenz von Sicherheitskräften zum Schutz von Reisenden und Mitarbeitern verstärkt.

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Der Angriff auf zwei CFL-Mitarbeiter in Oetringen am 16. März hat bei der Bevölkerung Sicherheits-Bedenken ausgelöst. Auf die parlamentarische Anfrage von Marc Goergen (Piraten) hin zählte François Bausch (Déi Gréng), Minister für Mobilität, am Montag die Maßnahmen auf, die bereits in den vergangenen Jahren ergriffen wurden.

Der Minister wies auf den verstärkten Einsatz von Kameras in den Bahnhöfen hin, auch wenn in Oetringen zum Zeitpunkt des Vorfalls noch keine vorhanden waren. Insgesamt sind 424 Kameras an den Bahnhöfen des Landes installiert, sagt François Bausch. Rund 80 Prozent der Passagiere würden zu oder von einem kameraüberwachten Bahnhof aus reisen. Die 67 Bahnhöfe im ganzen Land würden bald komplett videoüberwacht sein.

Die meisten Züge und Busse seien bereits mit Kameras ausgestattet, so der Minister. Diese erleichtern es, Kriminelle zu entlarven oder zu finden. Darüber hinaus wurden in den letzten fünf Jahren 35 SOS-Telefone installiert und 263 CFL-Beamten im Umgang mit Aggressionen geschult. François Bausch erwähnte außerdem eine «Verstärkung der Präsenz von Sicherheits-Personal in den Zügen», ohne aber genaue Zahlen zu nennen. Derzeit würden in etwa zehn Prozent der Züge solche Mitarbeiter fahren.

(jg/L'essentiel)

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