Verbraucherschutz – Mehr Steuern auf Alkohol: ULC greift Regierung an
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VerbraucherschutzMehr Steuern auf Alkohol: ULC greift Regierung an

LUXEMBURG - Verbraucherschützer üben heftige Kritik an der Regierung: Die geplante Erhöhung der Steuer auf Bier und Wein träfe direkt die Konsumenten.

17 statt drei Prozent: Die Steuer auf alkoholische Getränke soll bald drastisch angehoben werden.

17 statt drei Prozent: Die Steuer auf alkoholische Getränke soll bald drastisch angehoben werden.

DPA

Von drei auf 17 Prozent soll die Mehrwehrtsteuer auf alkoholische Getränke erhöht werden - das plant die Luxemburger Regierung. Die Anhebung stößt bei der Verbraucherschutz-Organisation ULC auf heftige Kritik: «Diese Erhöhung betrifft nicht nur Gastgewerbe und Gastronomie aufs Empfindlichste, sondern vor allem die Konsumenten», schreibt die ULC in einer Pressemitteilung.

Die höheren Preise würden - trotz aller gut gemeinten Absichten - am Ende auf den Endverbraucher abgewälzt werden. Und der sei schon in der Vergangenheit durch Steuererhöhungen zur Kasse gebeten worden.

Besonders Klein- und Mittelverdiener wären von der Anhebung der Steuern betroffen. Die Verbraucherschützer fordern die Regierung deshalb auf, das Vorhaben zu überdenken - und die Steuererhöhung nach unten zu revidieren.

Die ULC setzt sich für die Interessen von Verbrauchern und Konsumenten ein.

(sen/L'essentiel)

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