Zwei Journalisten ermordet – Mehrere Verdächtige in Mali festgenommen

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Zwei Journalisten ermordetMehrere Verdächtige in Mali festgenommen

Französische Soldaten haben im Mali mehrere Verhaftungen im Zusammenhang mit dem Tod der französischen Radiojournalisten getätigt.

Nach dem Mord an zwei französischen Radiojournalisten in Mali sind etwa ein halbes Dutzend Verdächtige festgenommen worden. Französische Soldaten hätten am Montag nahe der Stadt Kidal im Norden des Landes eine Gruppe von Männern ergriffen, hiess es aus malischen Geheimdienstkreisen. Sie seien der Spur gefolgt, die die Angreifer im Sand hinterlassen hätten. Die beiden Reporter waren am Samstag entführt und wenige Stunden später getötet worden.

Zeugen bestätigten, dass die beiden Journalisten des Senders Radio France Internationale (RFI), der 58-jährige Claude Verlon und die 51-jährige Ghislaine Dupont, von vier Männern geschnappt worden seien. Zuvor hatten die Journalisten einen Rebellenführer der Tuareg interviewt. Man gehe davon aus, dass mindestens einer der Verhafteten zu den vier Mördern gehöre, hieß es aus den Geheimdienstkreisen.

Al Kaida oder Tuareg-Rebellen?

Wer die beiden erfahrenen Auslandskorrespondenten des Senders ermordet hat, ist nach wie vor unklar. Sowohl Rebellen der Tuareg als auch Kämpfer des örtlichen Ablegers des Terrornetzwerkes Al-Kaida sind in der Gegend aktiv.

(L'essentiel Online/sda)

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