Gutes Geschäft – «Meine Sklaven zahlen mir bis zu 2000 Euro»
Publiziert

Gutes Geschäft«Meine Sklaven zahlen mir bis zu 2000 Euro»

Eine 28-jährige Schweizerin hat die wohl bequemste Einnahmequellen aller Zeiten entdeckt: Sie lässt sich als Geldherrin von Fetischisten bezahlen – ohne Gegenleistung.

«Sehe ich aus als hätte ich Gnade?»

«Sehe ich aus als hätte ich Gnade?»

dpa

Mela ist hübsch, schlank und hat eine beachtliche Oberweite. Viel mehr dürfen wir über die junge Frau aus der Schweiz nicht verraten. Denn: Mela ist eine sogenannte Geldherrin. Das bedeutet, sie nimmt Geld von Männern an, die darauf stehen, sich von dominanten Frauen finanziell ausnehmen zu lassen.

Klingt fast zu gut, um wahr zu sein? Dachten wir auch. Unsere Partnerseite Tillate hat sich die pfiffige Geschäftsfrau unter den Nagel gerissen und sie mit Fragen überhäuft.

Wie kamen Sie zu diesem Job?
Ich bin 28 Jahre jung und im normalen Leben arbeite ich im Büro. Angefangen habe ich als Herrin schon 2009, da habe ich durch Zufall ein Inserat gesehen von einem Sklaven, der Geldherrinnen suchte. Ich hab ihm einfach geschrieben und er hatte eine Freude daran, mir Geld zu senden.

Er hat Ihnen einfach so Geld geschickt? Wie viel war das?
Also begonnen hat es mit Handyguthaben. Irgendwann hatte ich genug und wollte dann natürlich Bares. Das habe ich dann per Paypal oder Post erhalten.

Einfach so, ohne Gegenleistung?
Ja.

Hatte er Fotos von Ihnen? Kannte er Ihren Namen?
Nein, gar nicht. Wenn ich Briefe bekomme, dann postlagernd, nur unter dem Namen Mela.

Und weil das so gut geklappt hat, hast du dir noch mehr Typen gesucht?
Genau. Ich hab dann Inserate geschalten und eine Homepage gemacht.

Und da melden sich viele? Was sind das für Typen?
Einige, ja. Die sind zwischen 18 und so ungefähr 60, vom Automechaniker bis zum Banker. Und es gibt verschiedene Arten von Sklaven. Es gibt die, die zahlen einfach und haben Freude daran. Und es gibt die sogenannten Blackmail-Sklaven.

Blackmail, wie Erpressung?
Richtig, aber das mache ich nur, wenn ich genau weiß, dass der Sklave es auch will. Ich bekomme dann zum Beispiel eine Kopie seines Ausweises mit Adresse und wir machen einen Deal aus: Wenn er nicht wöchentlich zahlt, dann rufe ich seine Frau an und erzähle ihr von seinem Fetisch.

Ohje. Haben Sie da kein schlechtes Gewissen?
Hmm... eigentlich nicht. Aber bisher haben auch immer alle brav überwiesen, ich musste noch nie anrufen.

Zum Glück.
Ja. Und es gibt noch die Art von Typen, denen muss ich eklige, perverse Aufgaben geben. Zum Beispiel Zehennägel essen und Pisse trinken.

Um Himmels willen! Und das machen die dann wirklich?
Sicher. Und selbst wenn nicht, das Geld hab ich ja. Das müssen die vorher schicken.

Treffen Sie sich auch mit den Männern?
Selten. Nur, wenn ich sie schon lange kenne. Und dann auch nur für Cash and Go. Das bedeutet, sie kommen, bezahlen mich und gehen sofort wieder.

Und Sie machen nichts mit ihnen? Kein Gespräch, nichts Sexuelles, gar nichts?
Nein, ich bin eine Geldherrin. Ich treffe mich mit denen für Cash. Oder sie zahlen eben online. Und meine sexuelle Befriedigung habe ich Zuhause.

Oh, Sie sind in einer Beziehung?
Seit zwei Jahren. Und ja, er weiß davon und findet es in Ordnung. Er profitiert ja selbst davon. (grinst)

Und warum machen diese Typen das? Also warum geben sie Ihnen einfach so ihre hart verdiente Kohle? Haben Sie da mal gefragt?
Es erregt sie. Sie lieben es, erniedrigt und ausgenommen zu werden und mir dienen zu dürfen.

Na gut. Kommen wir mal auf Zahlen zu sprechen. Wie viele Sklaven haben Sie zur Zeit und wieviel Cash kommt da im Monat so zusammen?
Mal sind es sieben, mal acht Sklaven. Das macht dann monatlich um die 2000 Franken (1830 Euro). Davon ist aber leider nur etwa die Hälfte bar. Der Rest sind Gutscheine. Für Amazon und Zalando und so.

Naja, immerhin! Müssen Sie das eigentlich versteuern?
Ich gebe alles als Schenkung an und die Gemeinde rechnet dann den Freibetrag ab.

Sie möchten ja sehr anonym bleiben. Schämen Sie sich? Und wer – außer Ihrem Freund – weiß davon?
Nur eine gute Freundin. Und nein, ich schäme mich nicht. Aber die Leute würden es nicht verstehen und ich habe keinen Nerv dafür, mich rechtfertigen und erklären zu müssen.

(L'essentiel)

Deine Meinung