Dr. Dre spendet 70 Millionen – «Meine Tochter hat es allein an die Uni geschafft»

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Dr. Dre spendet 70 Millionen«Meine Tochter hat es allein an die Uni geschafft»

Dr. Dres Tochter Truly wurde an der Uni angenommen – ohne Bestechung, so der Rapper stolz auf Insta. Blöd nur: Der Institution spendete er einst 70 Millionen Dollar.

Dr. Dre hat gerade allen Grund für Papa-Stolz: Seine Tochter Truly wurde an der University of Southern California (USC) angenommen. Am Wochenende verkündete er die Botschaft freudig auf Instagram – und prahlte: «Meine Tochter hat es ganz allein an die Uni geschafft. Kein Gefängnis für mich!»

Mit seinem Kommentar stichelt die US-Rap-Legende gegen die rund 30 Eltern, denen zurzeit vorgeworfen wird, ihren Kindern die Zulassung an verschiedenen Elite-Unis durch Bestechung erkauft zu haben. In Untersuchungshaft kam deshalb vor rund zwei Wochen unter anderem «Full House»-Darstellerin Lori Loughlin (54).

70 Millionen Dollar gespendet

500.000 Dollar soll sie gezahlt haben, um ihren beiden Töchtern einen Platz an der USC zu sichern. Mit seinem mittlerweile gelöschten Insta-Post wollte Dr. Dre zeigen: Das haben wir nicht nötig. Dabei scheint der 54-Jährige aber ein Detail zu vergessen zu haben – er selbst hat der USC einst 70 Millionen Dollar gespendet.

Mit dem Geld wurde an der Universität in Los Angeles vor sechs Jahren ein Studienprogramm ins Leben gerufen, das nach Dr. Dre und Musikproduzent Jimmy Iovine (66) benannt ist. Dieses Jahr soll laut People.com außerdem ein Gebäude fertiggestellt werden, das die Namen der großzügigen Spender trägt.

«Auf legalem Weg betrogen»

Auf Social Media stellen Fans klar: Solche Spenden sind – anders als der kürzlich enthüllte Bestechungsskandal – legal und keine Seltenheit. Dennoch sei es heuchlerisch, dass Dr. Dre damit prahle, dass die 18-jährige Truly ohne seine Hilfe angenommen worden sei.

«Dank deiner 70-Millionen-Dollar-Spende vor einigen Jahren war ihr Platz fürs Herbstsemester 2019 gesichert», meinte ein Fan auf Twitter. «Du hast in diesem Spiel einfach auf legalem Weg betrogen», richtet sich ein anderer an Dr. Dre.

(L'essentiel/anh)

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