Naturgewalt – Mindestens 230 Tornado-Opfer in den USA
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NaturgewaltMindestens 230 Tornado-Opfer in den USA

Schwere Stürme haben den Süden der USA verwüstet. Laut CNN sind 230 Personen gestorben. Besonderes Pech hatte die Stadt Tuscaloosa.

Die Zahl der Toten bei schweren Unwettern in den USA steigt weiter. Nach jüngsten Angaben kamen mindestens 230 Menschen ums Leben, allein fast 150 in Alabama. Und ein weiterer Anstieg ist zu erwarten: Nach Angaben des Senders CNN sind einige Gebiete durch umgestürzte Bäume und Trümmer so schwer zugänglich, dass sich Rettungsmannschaften erst jetzt - teils 24 Stunden nach den Unwettern - einen Weg durch die Schutthalden bahnen können.

Notstand ausgerufen

Unterdessen riefen sieben Bundesstaaten im Mittleren Westen und im Süden der USA den Notstand aus. US-Präsident Barack Obama ordnete sofortige Hilfe für Alabama an. Dazu sollten auch Such- und Rettungskräfte gehören. «Unsere Gedanken sind bei all jenen, die von dieser Verwüstung betroffen sind, und wir loben den heldenhaften Einsatz jener, die unermüdlich gegen die Folgen dieser Katastrophe gearbeitet haben», erklärte Obama.

Die Nationalgarde mobilisierte Hunderte von Mitgliedern, um in den am härtesten betroffenen Regionen zu helfen.

Tuscaloosa zweimal getroffen

Die Stadt Tuscaloosa wurde bereits zum zweiten Mal innerhalb von zwölf Tagen von einem Tornado heimgesucht, wie es in lokalen Medienberichten hieß.
Ein Fernseh-Meteorologe sagte, Gebäude in Tuscaloosa seien einfach verschwunden. Das Schicksal ihrer Bewohner sei ungewiss.

Bereits am Montag und Dienstag waren bei Stürmen, Tornados und Überschwemmungen in verschiedenen US-Bundesstaaten elf Menschen ums Leben gekommen. Vor zehn Tagen starben mindestens 40 Menschen bei tödlichen Tornados in Oklahoma und North Carolina.

Tornado in Tuscaloosa


(Quelle: YouTube/Weather Channel)

L'essentiel Online/20min.ch/dpa

Obama ordnet Hilfe für von Unwettern betroffene US-Bundesstaaten an

Angesichts der schweren Unwetter mit Dutzenden Toten in den USA hat US-Präsident Barack Obama schnelle Hilfe für den besonders betroffenen Bundesstaat Alabama angeordnet. Er habe die von Alabama erbetene Bundeshilfe bewilligt, sagte Obama am Mittwoch in Washington. Das ganze Ausmaß der Schäden sei noch nicht abzusehen.

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