Terror in Texas – Mindestens 26 Tote nach Schießerei in Kirche

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Terror in TexasMindestens 26 Tote nach Schießerei in Kirche

Ein Schütze hat während einer Andacht im US-Bundesstaat Texas das Feuer eröffnet. Unter den Opfern sind auch Kinder.

Sutherland Springs ist ein kleiner Ort, der gut 50 Kilometer südöstlich von San Antonio liegt. Gerade einmal mehrere 100 Menschen leben hier. Jeder kenne jeden, sagt die Einwohnerin Carrie Matula dem Sender MSNBC. Was am Sonntag geschehen sei, treffe damit alle. Es gibt hier nicht viel, nicht einmal eine eigene Feuerwehr hat der Ort. Die First Baptist Church, ein weißes Gebäude, ist das Zentrum der kleinen Gemeinde. Im Durchschnitt besuchen 50 Menschen den Gottesdienst, heißt es.

In dieser beschaulichen Umgebung im US-Bundesstaat Texas erschoss ein Mann in einer Kirche mindestens 26 Menschen. Zahlreiche weitere werden verletzt. Die Tat ereignete sich am Sonntag kurz vor Mittag. Zu den Opfern zählen auch Kinder. Das jüngste ist fünf Jahre alt, das älteste 72. Bei dem Täter handelt es sich laut Pentagon um den ehemaligen Mitarbeiter der US-Luftwaffe Devin K. Der 26-Jährige wurde nach der Bluttat tot in seinem Auto aufgefunden. Die Hintergründe dazu sind noch unklar, ebenso das Motiv. Donald Trump verurteilte das Verbrechen als «Tat des Bösen».

Täter war schwer bewaffnet

Kurz vor dem Massaker in einer Kirche in Texas postete der Täter Devin K. ein Bild seiner Waffe auf Facebook. Dazu schrieb er den Satz: «She's a bad b***h». Sein Facebook-Profil wurde inzwischen gesperrt. Die Polizei fand im Auto des Täters mehrere Waffen. Der Sender NBC News berichtete, der 26-Jährige habe in dem benachbarten Comal County gelebt, wo Polizisten bereits dessen Haus durchsuchen

US-Präsident Donald Trump wurde während seines Aufenthalts in Tokio über die Bluttat informiert und twitterte: «Möge Gott an der Seite der Menschen in Sutherland Springs sein. Ich verfolge die Lage von Japan aus.» Er verurteilte die Massenschiesserei als «Tat des Bösen».

Mindestens 20 Schüsse

Bei den Opfern handelte es sich um Menschen im Alter zwischen fünf und 72 Jahren, wie aus ersten Erkenntnissen des Ministeriums für öffentliche Sicherheit hervorging. Zu den Opfern zählt auch die 14-jährige Tochter des Pfarrers. «Annabelle war ein sehr schönes und spezielles Kind», sagte Pfarrer Frank Pomeroy zu ABC News. Er leitete den Gottesdienst ausnahmsweise nicht selbst, er war in Oklahoma.

Ein Zeuge, der bei einer gegenüber der Kirche liegenden Tankstelle arbeitet, berichtete im TV-Sender CNN, er habe mindestens 20 Schüsse gehört. Sie seien in kurzer Folge abgefeuert worden. Andere Zeugen sagten, der Schütze scheine mehrfach nachgeladen zu haben.

(mch/sda/L’essentiel)

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