Lothringen – Mindestens 35 Prozent stimmen für Front National
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LothringenMindestens 35 Prozent stimmen für Front National

Die Partei von Marine Le Pen hat in der französischen Nachbarregion Luxemburgs mindestens 35 Prozent der Stimmen geholt. Die Sozialisten schaffen es nicht in den zweiten Wahlgang.

dpatopbilder epa05056511 French far-right political party National Front (FN) Marine Le Pen leaves a booth before casting her vote at a polling station during the first round of the regional elections in Henin-Beaumont, Northern France, 06 December 2015. France goes to the polls in a two-round regional election on 06 and 13 December 2015. EPA/JULIEN WARNAND (zu dpa "Rechtsextreme f�hren bei Regionalwahlen in Frankreich" am 06.12.2015) (recrop) +++(c) dpa - Bildfunk+++

dpatopbilder epa05056511 French far-right political party National Front (FN) Marine Le Pen leaves a booth before casting her vote at a polling station during the first round of the regional elections in Henin-Beaumont, Northern France, 06 December 2015. France goes to the polls in a two-round regional election on 06 and 13 December 2015. EPA/JULIEN WARNAND (zu dpa "Rechtsextreme f�hren bei Regionalwahlen in Frankreich" am 06.12.2015) (recrop) +++(c) dpa - Bildfunk+++

DPA/Julien Warnand

Die rechtsextreme Front National (FN) ist klarer Sieger der ersten Runde der französischen Regionalwahlen. Nach ersten Hochrechnungen französischer Fernsehsender erreichte die Partei von Marine Le Pen am Sonntag zwischen 29,5 und 30,8 Prozent. Auf dem zweiten Platz landet das von den Republikanern von Ex-Präsident Nicolas Sarkozy angeführte bürgerliche Parteienbündnis mit gut 27 Prozent. Die regierenden Sozialisten von Präsident François Hollande kommen zusammen mit einer linken Partei landesweit auf rund 23 Prozent. Sie können im zweiten Wahlgang am kommenden Sonntag mit Unterstützung von Grünen und radikaler Linken rechnen, die zusammen bei gut 10 Prozent landeten.

In der Region Alsace-Lorraine-Champagne-Ardenne, die an Luxemburg angrenzt, hat FN-Kandidat Florian Philippot 35 bis 39,6 Prozent der Stimmen bekommen. Damit hat er den Konservativen Philippe Richert (22,6 bis 26 Prozent) sowie den Sozialisten Pierre Masseret (16,1 bis 16,7 Prozent) weit hinter sich gelassen. Dies geht aus Hochrechnungen von Ipsos/Sopra Steria und Opinionway/B2S für den Sender BFMTV hervor.

Pilippot ist ebenfalls Vizepräsident des Front National. Er sagte am Sonntag, dass der FN hinsichtlich dieses Ergebnisses die «erste Partei Frankreichs» sei. Der Sozialist Masseret hat ausgeschlossen, sich für die zweite Runde mit einem anderen Kandidaten zusammenzuschließen.

(L'essentiel/dpa)

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