Hardware-Test – Mit dem Note 9 auf Foto-Safari durch New York

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Hardware-TestMit dem Note 9 auf Foto-Safari durch New York

Das neue Samsung-Handy wurde für anspruchsvolle Nutzer entwickelt. Ob es diese Leistung auch bringt und wie gut die Kamera ist, zeigt dieser Test.

Samsung hat mit der Note-Serie schon früh auf große Screens gesetzt. Dafür musste der Hersteller zu Beginn Kritik einstecken. Die Zeit hat den Südkoreanern jedoch Recht gegeben. Heute sind große Handy-Bildschirme Standard.

Das Note 9 bildet keine Ausnahme. Und es gehört zudem zu den wenigen Handys, die man per Stift bedienen kann. Dieser kann nicht mehr nur für Notizen und Zeichnungen genutzt werden, sondern hat viele zusätzliche Funktionen erhalten. So ist er nun zum Beispiel auch Fernauslöser für die Kamera.

In einer eigenen Kategorie

Das Handy ist gut ausgestattet. Es verfügt über 6 oder 8 GB RAM und hat maximal 1 Terabyte Speicherplatz, wenn dieser per Karte erweitert wird. Damit macht das Note 9 sogar manchem Laptop Konkurrenz.

Es kann diesen sogar ersetzen, da es per HDMI-Adapter an einen externen Bildschirm oder TV angeschlossen werden kann. Mit der sogenannten DeX-Technologie wird das Smartphone zum PC, inklusive Anschlussmöglichkeiten für Tastatur und Maus. Beim Test klappte dies einwandfrei und nach einigen Minuten hat man sich an die Benutzeroberfläche des DeX-Systems gewöhnt.

Das Gerät bietet deutlich mehr Leistung, als die meisten Nutzer wohl von einem Handy jemals erwarten. Kurz: Das Note 9 ist ein leistungsstarkes Arbeitstier.

Die Vorteile

Bei verschiedenen Punkten beugt sich Samsung nicht dem Trend, sondern zieht die eigene Linie durch. Das zeigt sich daran, dass neben dem USB-C-Anschluss nach wie vor ein Kopfhörer-Anschluss verbaut wird.

Beim Display setzt man schon länger auf die OLED-Technologie, die zwar etwas teurer ist, aber eine deutlich bessere Darstellung bietet. So ist die Qualität beim Note 9 so gut, dass die Tester von Displaymate.com es als «innovativstes und leistungsfähigstes Handy-Display» bezeichnen, das man je getestet habe.

Der Akku ist im Vergleich zum Vorgänger um etwa einen Viertel größer geworden. Während dem Test reichte eine volle Ladung bei einer durchschnittlichen Nutzung ohne Games und längeren Videoinhalten so ganze zwei Tage lang durch. Auch bei intensiver Nutzung musste das Handy nicht während des Tages nachgeladen werden.

Die Nachteile

Das Handy gehört technisch zum Besten auf dem Markt und überzeugt als ausgewogenes Gesamtpaket. Allerdings hat dies auch einen hohen Preis zur Folge.

Ein weiterer Punkt ist die Ähnlichkeit zum Vorgängermodell. Optisch hat sich vergleichsweise wenig getan und schon das Note 8 überzeugte mit einem guten Display und leistungsfähiger Hardware. Neue Funktionen, die einen Kauf zwingend aufdrängen würden, sind nicht mit dabei.

Weitere Funktionen

Ausführlich getestet wurde auch die Kamera des Note 9. Dabei zeigte sich, dass diese ganz vorne mitspielen kann. Die Fotos sind für ein Smartphone qualitativ durchwegs gut und die Farben wirken natürlich. Auch bei schwierigen Lichtsituationen enttäuscht das Resultat nicht. Ein netter Bonus ist zudem die Super-Zeitlupenfunktion, die vom S9 übernommen wurde. Wie sich das Note 9 im Vergleich mit der Spitzenkamera des Huawei P20 Pro schlägt, sehen Sie in der obigen Bildstrecke.

Das Galaxy Note 9 ist ab dem 24. August im Handel erhältlich. Verkauft werden die Farben Schwarz, Violett und Blau. Der Preis für die 128-GB-Version beträgt 1049 Euro, jener für die 512-GB-Version 1349 Euro. Der HDMI-Adapter, um das Handy an einem Bildschirm zu nutzen, ist für 99 Euro zu haben.

Die ersten Eindrücke des Galaxy Note 9 von Samsung sehen Sie hier. (Video: 20M)

(L'essentiel/swe)

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