Skate-Park – Mit dem Skateboard durch das Petruss-Tal

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Skate-ParkMit dem Skateboard durch das Petruss-Tal

LUXEMBURG - Eine neue Skater-Anlage soll ab Frühling im Petruss-Tal in Luxemburg-Stadt gebaut werden. Die Kosten des Projekts belaufen sich auf 1,4 Millionen Euro.

Luxemburger Skater,Simon und Anthony, warten mit Ungeduld auf den neuen Skate-Park in der Hauptstadt.

Luxemburger Skater,Simon und Anthony, warten mit Ungeduld auf den neuen Skate-Park in der Hauptstadt.

L'essentiel

Ein neuer Skate-Park soll im Petruss-Tal in Luxemburg-Stadt demnächst entstehen. Geplant ist eine Skater-Piste mit einer Rampe in der Rue Saint-Quirin nahe der Mini-Golf-Anlage. Die Bauarbeiten sollen im kommenden Frühling beginnen; die Kosten für das Projekt belaufen sich auf insgesamt 1,4 Millionen Euro.

Luxemburger Skater freuen sich über den Start des Bauprojektes: «Die Piste in Hollerich ist nicht schlecht, aber ein Outdoor-Skate-Park fehlte in Luxemburg-Stadt», gibt Simon (23) zu. Die Skater stellen dabei hohe Anforderungen an den zukünftigen Skate-Park: «Ich hoffe, sie werden ihn ordentlich bauen. Die Skate-Parks sind häufig von Personen gebaut, die sich kaum im Skateboarden auskennen. Zehn Zentimeter mehr oder weniger bei einem Hindernis – das macht für einen Skater viel aus», berichtet Simon.

Der 23-Jährige rast regelmäßig auf seinem Board durch die Hauptstadt: Dabei donnert er meistens über die Rampen rund um die Philharmonie, die Notre-Dame-Kathedrale oder auf dem Campus Geesseknäppchen. Doch auch andere Pisten wollen die Skateboarder nicht vernachlässigen, wie Roy (25) sagt: «Es ist manchmal nett, auf den etwas wilden Pisten zu rasen. Skateboarden ist ursprünglich als eine anarchistische Sportart entstanden, das sollte man nicht vergessen».

L'essentiel Online/Thomas Holzer

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