Prostitution in Luxemburg – Mit Falschaussagen Zuhälter erpresst
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Prostitution in LuxemburgMit Falschaussagen Zuhälter erpresst

LUXEMBURG – Wegen Menschenhandels, Zuhälterei und Geldwäsche wurde das Remicher Table-Dance-Lokal Paradise Club im Juli 2011 geschlossen. Doch ein Polizist soll Aussagen erpresst haben.

Der Manager Indrek Mandre wird verdächtigt, mit Hilfe des Paradise Clubs in Remich Menschenhandel betrieben zu haben.

Der Manager Indrek Mandre wird verdächtigt, mit Hilfe des Paradise Clubs in Remich Menschenhandel betrieben zu haben.

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Vier Manager waren Mitte Juli 2011 in Remich festgenommen und das Table-Dance-Lokal Paradise Club geschlossen worden. Die Aktion gegen Menschenhandel, Zuhälterei und Geldwäsche wurde auf der Basis von Ermittlungen der Polizei in Luxemburg und Estland durchgeführt.

Nun könnte es in dem Verfahren zu einer Wende kommen, wie das estnische, russischsprachige Nachrichtenportal dzd.ee berichtet: Denn ein estnischer Polizist soll bei den Ermittlungen mit Falschaussagen einen der Verdächtigen erpresst haben. Es handelt sich dabei um den Manager Indrek Mandre, für dessen Agentur das Remicher Lokal arbeitete.

Der Manager sitzt in Haft und beteuert seine Unschuld. Er behauptet weiterhin, der Paradise Club sei «sauber» gewesen.

(L'essentiel Online)

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