The King ist not amused – Mit Porno-Mief auf dem Weg zum Oscar

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The King ist not amusedMit Porno-Mief auf dem Weg zum Oscar

Für die Oscarverleihung am Wochenende gilt «The King's Speech» als großer Favorit. Was kaum einer weiß: Die Schlüsselszenen wurden in schmuddeligem Ambiente gedreht.

Wenn diese Wände sprechen könnten, kämen sie wohl auch ins Stottern: Der Raum, in dem Colin Firth in «The King's Speech» in seiner Rolle als König George VI von seiner Sprechstörung geheilt werden soll, war bereits das Set für einen Hardcore-Schwulenporno der Produktionsfirma UK Naked Man.

Das historische Haus am 33 Portland Place liegt im Zentrum der Handlung des für 12 Oscars nominierten Films. Hier wurden die Szenen in der Praxis des australischen Sprachtherapeuten Lionel Logue (gespielt von Geoffrey Rush) abgedreht. Dieser soll König George VI von seiner Stotterstörung heilen, damit er vom Volk als Regent angenommen wird.

Laut einem Interview mit Regisseur Tom Hopper, welches der Guardian vor der Porno-Enthüllung führte, war das Haus am Portland Place nicht die erste Wahl: Zuerst wollte die Filmmannschaft in der Originalpraxis von Logue drehen, doch die war zu klein. «Ich wollte eine abgewrackte, schmuddelige Atmosphäre», so Hopper. Ob der Filmemacher wusste, wie schmuddelig das Set wirklich ist?

nik/L'essentiel Online

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