Tierrecht und Doggystyle – Mit Pornos gegen die Fleischeslust
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Tierrecht und DoggystyleMit Pornos gegen die Fleischeslust

Immer wieder haben sich Prominente für Peta nackt fotografieren lassen. Nun wollen die Tierrechtler noch einen Schritt weiter gehen. Und mit jungem Gemüse für ein veganes Leben werben.

Fleischschau für ein fleischloses Leben: Um für Vegetarismus zu werben, ist für die Tierrechtsorganisation Peta kein Weg ungehbar. Die Organisation kündigte nun an, im Kampf gegen Tierprodukte eine Pornoseite aufzuschalten.

Wie genau diese aussehen soll, steht noch in den Sternen. Die «Huffington Post» zitiert eine Sprecherin der Tierschutzorganisation, dass aber «genügend Erwachseneninhalt» zu finden sein werde, um als eine XXX-Seite durchzugehen: «Es werden viele Jungs und Mädchen ‹von nebenan› zu sehen sein. Wir wollen wirklich die Aufmerksamkeit der Leute auf uns ziehen».

Bereits in der Vergangenheit warb Peta mit nackten Tatsachen. Für die Kampagne «Lieber nackt als im Pelz» lassen sich immer wieder Promis hüllenlos fotografieren. Mit der geplanten Pornoseite soll vor allem veganes Leben beworben werden – der Verzicht auf sämtliche Tierprodukte.

Feministinnen formieren sich

Inwiefern der Spagat zwischen Pornografie und Propaganda funktioniert, wird sich zeigen.

Kritik für das Vorhaben hagelt es derweil aus dem feministischen Lager: Pornografie beute Frauen aus - so der Vorwurf. «Wir überwachen den Erfolg unserer Kampagnen sehr genau. Wenn wir nicht sicher wären, damit Erfolg zu haben, würden wir nicht solche Maßnahmen ergreifen», verteidigt die Peta-Sprecherin das Projekt.

Vielleicht schlagen feministische Organisationen mit dem Slogan «Frauen an den Grill» zurück. Vermutlich aber nicht.

L'essentiel Online/

(tog)

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