Stahlindustrie – Mittal investiert 40 Millionen in Florange
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StahlindustrieMittal investiert 40 Millionen in Florange

LUXEMBURG – ArcelorMittal wird wie angekündigt die Hochöfen in Florange schließen, aber 40 Millionen in andere Aktivitäten investieren.

Am Randeeiner außerordentlichen Sitzung des Betriebsausschusses in Metz kam es zeitweise zu Zusammenstößen mit der Polizei, die Tränengas einsetzte, nachdem Stahlarbeiter versucht hatten, die Absperrungen vor dem Werkssitz zu durchbrechen.

Am Randeeiner außerordentlichen Sitzung des Betriebsausschusses in Metz kam es zeitweise zu Zusammenstößen mit der Polizei, die Tränengas einsetzte, nachdem Stahlarbeiter versucht hatten, die Absperrungen vor dem Werkssitz zu durchbrechen.

Der Stahlriese ArcelorMittal wird die Hochöfen und die dazugehörende Kokerei in Florange verkaufen, aber 40 Millionen in die restlichen Aktivitäten am Standort investieren, wie am Dienstag nach einer Sitzung des Betriebsausschusses in Luxemburg bekannt wurde.

Pläne, die von der Gewerkschaft CFDT als «besorgniserregend» bezeichnet wurden: «Die Investitionen sind bei weitem nicht ausreichend, es müssten mindestens 150 Millionen Euro nach Florange fließen», so die enttäuschte Reaktion des Gewerkschafters Edouard Martin.

Zudem soll die Weißblech-Sparte in Europa reorganisiert werden. Diesbezüglich habe es jedoch keine näheren Details gegeben.

Zur gleichen Zeit fand in Metz eine außerordentliche Sitzung des Betriebsausschusses statt, nach der die Gewerkschaft bekannt gab, dass die Direktion die Teilschließung des Werks in Florange am 16. Oktober und die Ausarbeitung eines Sozialplans bestätigt habe. Am Rande der Sitzung kam es zeitweise zu Zusammenstößen mit der Polizei, die Tränengas einsetzte, nachdem Stahlarbeiter versucht hatten, die Absperrungen vor dem Werkssitz zu durchbrechen.

(L'essentiel Online)

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