Bis 2027 – Monster-Baustelle auf der A3 steht in den Startlöchern
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Bis 2027Monster-Baustelle auf der A3 steht in den Startlöchern

BERCHEM – Mit Abholzungsarbeiten wird diese Woche die Verbreiterung der A3 eingeleitet. Die Groß-Baustelle wird die Geduld der Autofahrer fünf Jahre lang auf die Probe stellen.

Autofahrer müssen auf der A3 in den kommenden Jahren viel Geduld mitbringen.

Autofahrer müssen auf der A3 in den kommenden Jahren viel Geduld mitbringen.

L'essentiel/Vincent Lescaut

Es wird eine der größten Baustellen des Jahres 2022 sein – und auch der kommenden vier Jahre danach. Der Ausbau der Autobahn A3, der meistbefahrenen Autobahn Luxemburgs, auf zwei Mal drei Spuren steht kurz bevor. Die XXL-Baustelle könnte den rund 67.000 Autofahrern, die jeden Tag die Strecke zwischen der französischen Grenze und der Hauptstadt befahren, das Leben in den kommenden Jahren schwer machen. In Spitzenzeiten werden auf dem Abschnitt sogar bis zu 90.000 Fahrzeuge gezählt.

Die Straßenbauverwaltung bestätigte am heutigen Montag gegenüber L'essentiel, dass sie am Dienstag mit den Vorbereitungs- und Abholzungsarbeiten zwischen dem Gaspericher Kreuz und der Raststätte Berchem beginnen werde.
Die Großbaustelle soll bis 2027 dauern und 356 Millionen Euro kosten. Für das Entfernen der Bäume und Hecken sind rund vier Wochen vorgesehen – ohne größere Auswirkungen auf den Verkehr, auch wenn «aus Sicherheitsgründen eine punktuelle Absperrung des Standstreifens erforderlich sein wird», so die Ponts et Chaussées.

Geschwindigkeit auf 70 Stundenkilometer reduziert

«Die Straßenarbeiten werden nach Abschluss der Abholzungsarbeiten durchgeführt: zunächst auf der Außenseite (Standstreifen). Wenn die Arbeiten abgeschlossen sind und die neue Fahrbahn vorhanden ist, wird abwechselnd gearbeitet», so die Straßenbaubehörde. Ein genaues Datum gibt es derzeit dafür noch nicht. Streckenweise sind Fahrspurreduzierungen während der Arbeiten wahrscheinlich. Die Geschwindigkeit wird während der gesamten Bauzeit auf 70 Stundenkilometer reduziert.

Die eigentliche Erweiterung wird in fünf Phasen erfolgen. Beginnend mit den Abschnitten zwischen der Raststätte Berchem und dem Gaspericher Kreuz und zwischen dem Bettemburger Kreuz und der französischen Grenze.

(Nicolas Martin/ L'essentiel)

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