Luxemburg – Montag schließen die letzten Corona-Versorgungszentren
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LuxemburgMontag schließen die letzten Corona-Versorgungszentren

LUXEMBURG – Die verbleibenden Corona-Versorgungszentren in Kirchberg und Esch/Alzette werden am Montag, den 8. Juni, geschlossen.

Am Montag werden auch die verbleibenden Versorgungszentren abgebaut.

Am Montag werden auch die verbleibenden Versorgungszentren abgebaut.

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Das Gesundheitsministerium hat am Freitag die endgültige Schließung der Corona-Versorgungszentren bekannt gegeben. Diese waren Ende März zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie eingerichtet worden. Nach der Schließung der beiden Zentren in Grevenmacher und Ettelbrück werden ab Montag auch die Zentren an den Standorten in Kirchberg und Esch/Alzette ihre Aktivitäten einstellen.

Nach den vom Gesundheitsministerium zur Verfügung gestellten Daten haben insgesamt 9108 Patienten mehr als zwei Monate lang die vier im Großherzogtum eingerichteten Zentren aufgesucht. Mehr als ein Drittel (37 Prozent) hiervon wurde im Zentrum in der Rockhal in Esch/Alzette (3398) behandelt. Die befürchtete Zahl von 1500 Personen pro Tag, für die alle vier Zentren ausgelegt waren, wurde allerdings nie erreicht.

Bei Symptomen in Zukunft an den Hausarzt wenden

In jedem Versorgungszentrum wurden nach Angaben des Ministeriums zwei «Kanäle» eingeführt, um Patienten mit Covid-19-Symptomen schnell von anderen Patienten zu trennen. Dieser vom Gesundheitsministerium als «Nicht-Covid» bezeichnete Kanal war in Grevenmacher verhältnismäßig nützlicher, wovon 33 Prozent der Patienten profitieren konnten.

Personen, die in den kommenden Wochen Symptome im Zusammenhang mit dem Coronavirus aufweisen, sollen sich nach Ministeriumsangaben zunächst an ihren Hausarzt oder, falls sie diese Möglichkeit nicht haben, an die Notaufnahme des Krankenhauses wenden.

(fl/L'essentiel)

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