Ermittlungen – Mord und Selbstmord in Krankenhaus
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ErmittlungenMord und Selbstmord in Krankenhaus

LUXEMBURG - In einem Krankenhaus in der Hauptstadt wurden am Donnerstagabend zwei tote Patienten entdeckt. Die Ermittlungen deuten auf Mord und Selbstmord hin.

Bei einem Beziehungsstreit in der Zitha Klinik in Luxemburg-Stadt sind am Donnerstagabend zwei Menschen getötet worden.

Bei einem Beziehungsstreit in der Zitha Klinik in Luxemburg-Stadt sind am Donnerstagabend zwei Menschen getötet worden.

Editpress

Ein Beziehungsstreit hat am Donnerstagabend in einem Krankenhaus in Luxemburg-Stadt ein fatales Ende genommen. Ein 60-jähriger Mann soll gegen 20.15 Uhr in einem Patientenzimmer zunächst seine 52-jährige Lebensgefährtin und anschließend sich selbst getötet haben.

Wie Gerichtssprecher Henri Eippers gegenüber L'essentiel erklärt, handelt es sich bei den Toten um ein ausländisches Paar, das in Luxemburg wohnhaft war. In der Beziehung habe es zuletzt jedoch gekriselt, am Donnerstagabend sei es dann zu diesem verhängnisvollen Streit gekommen, der für beide letztlich tödlich endete, so Eippers. Der genaue Tathergang müsste jedoch erst geklärt werden. Bestätigt wurde lediglich, dass der Mann zuvor in klinischer Behandlung in dem betroffenen Krankenhaus - laut Wort.lu handelt es sich um die Klinik Zitha - war. Informationen zu Tatwaffe und Tatort wollte der Sprecher mit Hinweis auf die laufenden Untersuchungen nicht bekannt geben. Unklar ist auch, ob weitere Patienten die Bluttat beobachtet haben. Es sei jedoch ausgeschlossen, dass eine dritte Person beteiligt war.

Die genaue Todesursache soll eine Obduktion klären, die noch am heutigen Freitag stattfinden soll.

Vor Ort waren Staatsanwaltschaft Luxemburg, Untersuchungsrichter Luxemburg, Kriminalpolizei, Mess- und Erkennungsdienst sowie die Polizei Luxemburg.

(L'essentiel/jt)

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