«The Conjuring 3» – Mordete er, weil er vom Teufel besessen war?

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«The Conjuring 3»Mordete er, weil er vom Teufel besessen war?

Fans warten gespannt auf den dritten Teil der «Conjuring»-Reihe. Er beruht auf dem wahren Fall von Arne Johnson, der 1981 auf nichtschuldig wegen Dämonen-Besessenheit plädierte.

Die Filme der «Conjuring»-Reihe sind extrem erfolgreich. Fans können es kaum erwarten, bis ein neuer Teil ins Kino kommt. Die Geschichten drehen sich immer um die echten Geisterjäger Lorraine und Ed Warren und deren Fälle, die sie in den 70er und 80er Jahren bearbeiteten.

Teil drei (Kinostart: 3. Juni) erzählt die wahre Geschichte von Arne Johnson, einem Amerikaner, der 1981 wegen Mordes angeklagt wurde. Johnson hatte seinen Vermieter während eines Streits getötet, indem er mehr als 20 Mal mit einem Taschenmesser auf ihn eingestochen hat. Vor Gericht hatte er daraufhin als erster die Ausrede der satanischen Besessenheit für seine Verteidigung benutzt. Der Fall war vor vierzig Jahren wochenlang Thema in den Medien. Das führte dazu, dass Verdächtige vermehrt versuchten, Besessenheit als Verteidigung zu benutzen.

Arne Johnsons Aussage war natürlich nicht völlig aus der Luft gegriffen. Er stützte seine Version der Tat auf den Umstand, dass der Bruder seiner Freundin, der erst 11-jährige David Glatzel, von angeblich 40 Dämonen besessen war. Die Familie zog damals die auch die Warrens zu Rate. Als Arne Johnson bei einem Exorzismus am Jungen mit dabei war, soll ein Dämon auf ihn übergesprungen sein. Danach war der Junge tatsächlich «geheilt». Ed Warren hat im Prozess zugunsten von Arne Johnson ausgesagt.

Das Gericht glaubte seiner Darstellung allerdings nicht. Arne Johnson wurde im November 1981 zu 20 Jahren Haft verurteilt. Er verbrachte jedoch nur fünf Jahre im Gefängnis und wurde wegen guter Führung entlassen.

(L'essentiel/Catharina Steiner)

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