«Mam»: Moselaner covert die größten Hits von Elvis Presley
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«Mam»Moselaner covert die größten Hits von Elvis Presley

FREYMING/MERLEBACH – Schon seit seiner Kindheit ist der Mohammad-Ali Beikbaghban ein Fan von Elvis Presley. Mit seiner Band «Rollstool» lässt er die Klassiker des King of Rock'n'Roll wieder neu aufleben.

von
Yannis Bouaraba

Es ist die Geschichte einer Gruppe von Freunden, die durch die Musik zusammengefunden hat. Initiator war Mohammad-Ali Beikbaghban, alias «Mam», der neben seiner Leidenschaft für die Medizin auch ein bekennender Fan von Elvis Presley ist – und das schon von Kindesbeinen an. Der Arzt aus dem Département Moselle, der in Freyming-Merlebach praktiziert, entdeckte seinen Faible für den King of Rock'n'Roll im Alter von zwölf Jahren, als ihm einer seiner Freunde eine LP der amerikanischen Legende schenkte. Zu diesem Zeitpunkt lebte Elvis Presley bereits nicht mehr.

«Es war eine Offenbarung für mich. Seine Stimme, seine Persönlichkeit, seine Großzügigkeit. Er war eine Inspiration», erklärt der Bandleader. Im Alter von gerade einmal sieben Jahren spielte er schon Akkordeon, später entdeckte er die Gitarre für sich und fand nicht selten Trost in den Liedern des Rock-Giganten.

«Elvis und seine Musik haben mir geholfen, schwierige Zeiten zu überstehen, er hat mich beruhigt», fügt er hinzu. 2014 hatte er beschlossen «Rollstool» zu gründen – eine Band, die sich dem Covern von Elvis-Klassikern verschrieben hat. Und dafür ist sind die Musiker auch in der gesamten Großregion bekannt.

Lange Zeit bestand die Truppe aus acht Künstlern, mittlerweile ist sie auf elf Mitglieder gewachsen. Anlässlich des Kinostarts des biografischen Werks «Elvis» von Baz Luhrmann mit Austine Butler und Tom Hanks wird die Band «Rollstool» am Mittwochabend in einem Kino in Freyming-Merlebach als kleiner Vorgeschmack der Filmvorführung auftreten.

Damit gibt es auch ein lang ersehntes Widersehen mit dem Publik nach einer langen Pause. Eine Stunde lang nimmt die Band ihr Publikum mit auf eine Reise durch das Repertoire des King. Für Dr. Beikbaghban ist «Musik eine Behandlung ohne unerwünschte Nebenwirkungen».

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