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Coronavirus in Luxemburg«Müssen die Entwicklung noch weiter beobachten»

LUXEMBURG – Nach Angaben von Gesundheitsministerin Paulette Lenert, komme das Großherzogtum langsam an einen Punkt, an dem man konkret über eine Exit-Strategie sprechen könne.

Gesundheitsministerin Paulette Lenert äußerte sich zur aktuellen Lage des Landes in der Krise.

Gesundheitsministerin Paulette Lenert äußerte sich zur aktuellen Lage des Landes in der Krise.

Editpress

Welchen Kurs schlägt Luxemburg in der Corona-Pandemie als nächstes ein? Wie die Exit-Strategie des Landes aussehen könnte, wird sich in den kommenden Tagen herausstellen. Das sagte Gesundheitsministerin Paulette Lenert am Freitag dem Luxemburger Wort.

Das Land komme nun allmählich an den Punkt, an dem die Daten über die Verbreitung des Virus stabiler würden. Eine Woche müsse die Entwicklung allerdings noch genau beobachtet werden, bevor man sich festlegen könne. In den kommenden acht bis zehn Tagen sei mit einer Basis zu rechnen, auf der ein Ausstiegsszenario aufgebaut werden könne.

Der Höhepunkt der Krise erreiche die Krankenhäuser in der kommenden Woche. Vor dem 4. Mai sei nicht damit zu rechnen, dass die Schulen und Kindergärten des Landes wieder geöffnet werden. Es sei auch sicher, dass die von der Regierung aufgrund des Coronavirus beschlossenen Restriktionen nach und nach gelockert werden.

(L'essentiel)

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