Moselle Open – «Muller ist in der Lage, das Turnier zu gewinnen»

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Moselle Open«Muller ist in der Lage, das Turnier zu gewinnen»

METZ - Vor den am Samstag beginnenden Moselle Open sprach «L'esssentiel» mit Turnierdirektor Julien Boutter. Er traut dem Luxemburger Tennis-Idol einiges zu.

L'essentiel: Die 13. Moselle Open haben ein sehenswertes Teilnehmerfeld zu bieten. Ist dies das beste Turnier, das Ihr bislang veranstaltet habt?
Julien Boutter: Ich glaube, dass man das durchaus sagen kann. Wir sind sehr glücklich, mit Stan Wawrinka den Gewinner der French Open bei uns zu haben. Außerdem nimmt mit Gilles Simon noch ein Spieler aus den Top zehn der Weltrangliste teil. Wenn man dann noch Größen wie Jo Wilfried Tsonga und Fernando Verdasco dazuzählt, kann sich das schon sehen lassen.

Wawrinka ist derzeit die Nummer vier der Welt. Ist sein Sieg vorprogrammiert?
Das schöne am Tennis ist, dass man das im Vorfeld nie wissen kann. Vor den French Open konnte man davon ausgehen, das Wawrinka ins Halbfinale einziehen könnte. Aber um den Titel zu holen, musste er Roger Federer und Novak Djokovic schlagen. Da war er sicher nicht Favorit, aber er hat es geschafft. Allerdings heißt dies wiederum auch, das er nicht unbedingt in Metz gewinnt. Spieler wie Simon, Tsonga, Verdasco oder der Deutsche Alexander Zverev haben auch eine Chance.

Wie schätzen sie Gilles Muller ein, der momentan auf Platz 45 der Weltrangliste liegt?
Ich verfolge die Laufbahn von Muller und weiß, dass er ein unglaubliches Tennis spielen kann. Er kann jeden schlagen und ist in der Lage, das Turnier in Metz zu gewinnen. Er spielt in der Nähe seiner Heimat und die Fans werden ihn sicher zahlreich unterstützen. Unter diesen Bedingungen sehe ich reelle Chancen, dass er einen guten Wettbewerb zeigt.

Ist die Zukunft der Moselle Open in seiner jetzigen Form gesichert?
Der beste Weg, um die Menschen zu beruhigen, ist, ihnen mit unseren neuen Partnern ein starkes Teilnehmerfeld zu präsentieren. Wir investieren viel, um einen schönen Wettbewerb bieten zu können. Wir wollen das Turnier auch in Zukunft austragen.

(pp/L'essentiel)

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