Berlin: Munitionslager in Brand – Explosionen schleudern «tonnenschwere Stahlträger» durch die Luft

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BerlinMunitionslager in Brand – Explosionen schleudern «tonnenschwere Stahlträger» durch die Luft

Im Berliner Grunewald brennt eine Lagerstätte für Fundmunition der Polizei Berlin. Die Feuerwehr kann aufgrund der Explosionen noch nicht mit den Löscharbeiten beginnen.

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Im Berliner Grunewald steht eine Lagerstätte für Fundmunition der Polizei Berlin in Brand.

Im Berliner Grunewald steht eine Lagerstätte für Fundmunition der Polizei Berlin in Brand.

Twitter/Berliner Feuerwehr
Die Feuerwehr ist mit über 100 Einsatzkräften vor Ort.

Die Feuerwehr ist mit über 100 Einsatzkräften vor Ort.

Twitter/Berliner Feuerwehr
«Es ist mit Explosionsgeräuschen und Belästigung durch Brandgase zu rechnen», so das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. (Symbolbild)

«Es ist mit Explosionsgeräuschen und Belästigung durch Brandgase zu rechnen», so das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. (Symbolbild)

IMAGO/BildFunkMV

Ein Brand im Berliner Grunewald und in einer Lagerstätte für Fundmunition der Polizei hat einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe erklärte, es brennten «der Wald und eine Lagerstätte für Fundmunition der Polizei Berlin». Auf dem Sprengplatz der Polizei seien Kampfmittel und Feuerwerkskörper gelagert, sagte der Sprecher. «Die Lage ist unübersichtlich. Es brennt weiter unkontrolliert der Wald.» 

Die Berliner Feuerwehr war nach eigenen Angaben mit 120 Einsatzkräften und einem Polizeihelikopter vor Ort. Aufgrund von Explosionen und infolge umherfliegender Trümmerteile hätten diese jedoch noch nicht mit dem Löschen begonnen, so ein Sprecher. Die ersten Einsatzkräfte, die nach 3.30 Uhr vor Ort waren, haben laut dem Sprecher von «tonnenschweren Stahlträgern, die ihnen dort um die Ohren geflogen» seien, berichtet, so «Bild».

Die Feuerwehr bereite nun eine sogenannte Riegelstellung vor. Ziel sei es, den Brand in einer Entfernung von 1000 Metern von dem Sprengplatz zu bekämpfen. Näher könnten die Feuerwehrleute nicht heran, um sich selbst wegen weiterer Explosionen nicht zu gefährden.

Das Bundesamt rief dazu auf, das betroffene Gebiet zu meiden und weiträumig zu umfahren. Wohngegenden seien jedoch nicht in Gefahr und das werde die Feuerwehr auch weiterhin verhindern, wie ein Sprecher gegenüber der «Bild» sagte.

(AFP/smk)

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