Thomas Murer in «Top Chef» – «Muscheln mag ich nicht - ich arbeite in Luxemburg!»

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Thomas Murer in «Top Chef»«Muscheln mag ich nicht - ich arbeite in Luxemburg!»

LUXEMBURG/PARIS - Da waren es nur noch drei: Der in Luxemburg arbeitende Koch Thomas Murer hat sich für das Halbfinale der französischen TV-Show «Top Chef» qualifiziert.

Das kulinarische Fernsehabenteuer von Thomas Murer geht weiter. Der Souschef des Luxemburger Restaurants La Mirabelle hat sich am Montag für das Halbfinale der TV-Sendung «Top Chef» auf M6 qualifiziert.

Die Episode fing jedoch nicht gut für den Elsässer an. Der 27-Jährige war mit der verlangten Speise in der ersten Herausforderung überhaupt nicht zufrieden. «Ich komme aus dem Elsass und arbeite in Luxemburg, da kenne ich mich mit Muscheln nicht aus», ließ er ironisch durchblicken. «Das stresst mich jetzt etwas!»

Schwierige Kundschaft

Murer bereitete ein Gemüsegericht mit Austern-Vinaigrette zu. Nicht die einfachste Aufgabe für jemanden, der Austern partout nicht ausstehen kann. Am Ende war der Koch jedoch einigermaßen zufrieden mit seiner Leistung. Die Jury, die aus zwei Küchenchefs besteht, fand das Resultat zwar sehr schön angerichtet. Die Experten urteilten jedoch, dass Murer zu viele Geschmäcker auf einmal verwendet habe.

Gleich danach mussten die Kandidaten auf Basis von Meeresfrüchten ein Gericht für die schwierigste Kundschaft von Köchen zubereiten: Kinder. Um die Kleinen zu überzeugen, die ungewohnte Kost hinunterzuschlingen, stellte Murer ihnen panierte Fisch-Sticks, begleitet von einem Kartoffelpüree, auf den Tisch. Die Kinder fanden das vorgesetzte Essen gar nicht schlecht, stimmten aber letztlich nicht für den Elsässer.

In der zweiten Prüfung rührte Murer eine Zwiebelsuppe an – und traf bei der Inszenierung die goldrichtige Wahl. Er hatte die Idee, dem Comté Panacotta beizumischen und überzeugte damit die Jury. Damit konnte sich der im Großherzogtum tätige Koch die Prüfung der letzten Chance sparen.

(jg/L'essentiel)

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