Filmfestival in Cannes: «Mussten Johnny Depp waschen, damit er auf den roten Teppich konnte»

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Filmfestival in Cannes«Mussten Johnny Depp waschen, damit er auf den roten Teppich konnte»

Am Filmfestival in Cannes sorgte der Auftritt von Johnny Depp für Gesprächsstoff – im Fokus stand dabei seine mangelnde Mundhygiene. Nun packen Quellen aus.

Toni Rajic
von
Toni Rajic
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«Das verdirbt mir die Laune», schreibt eine Userin über den Anblick von Johnny Depps Zähnen.

«Das verdirbt mir die Laune», schreibt eine Userin über den Anblick von Johnny Depps Zähnen.

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Der 59-Jährige war beim Filmfestival in Cannes zu Besuch.

Der 59-Jährige war beim Filmfestival in Cannes zu Besuch.

IMAGO/ZUMA Wire
Im Eröffnungsfilm «Jeanne du Barry» spielt Depp König Ludwig XV.

Im Eröffnungsfilm «Jeanne du Barry» spielt Depp König Ludwig XV.

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Johnny Depps Auftritt sorgte beim Filmfestival in Cannes für Schlagzeilen – dies aber nicht mit seiner Rolle im Eröffnungsfilm «Jeanne du Barry», sondern viel mehr wegen seiner offensichtlich mangelhaften Zahnpflege. Fotos, auf denen der 59-Jährige durch ein breites Lachen seine Zähne enthüllt, sind selten. Doch werden sie sichtbar, fallen die enormen Verfärbungen auf. Auf Twitter kommentieren die Fans, dass Depps Zähne am «Verrotten seien». Nun packt eine Insiderin über die Hintergründe aus und verrät, wie aufwendig die Vorbereitungen waren.

«Damit er den roten Teppich überhaupt betreten konnte, musste er gewaschen und herausgeputzt werden», sagte die nicht näher genannte Quelle gegenüber «Page Six». Dies sei alles im noblen JW Marriott Hotel am Boulevard de la Croisette in Cannes passiert. Um den «notorisch schmuddeligen Superstar» öffentlichkeitstauglich zu machen, habe es hinter den Kulissen ein ganzes «Team hochbezahlter Profis» gebraucht.

Eine weitere Person bestätigte gegenüber dem Medium die Informationen und fügte an, dass er bereits die ganze Woche vor seinem Auftritt von seiner langjährigen Stylistin Samantha McMillen aufgepeppt werden musste. Schließlich trat Johnny Depp in einem maßgeschneiderten Smoking der Dior-Designerin Kim Jones vor die Fotografen.

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Beschwerden über seinen Körpergeruch

Dass es der «Fluch der Karibik»-Darsteller mit der Hygiene locker nimmt, ist in Hollywood längst kein Geheimnis mehr. So beklagte sich bereits 2010 ein Insider im Gespräch mit dem TV-Sender Fox über Depps strengen Körpergeruch.

«Johnny riecht alles andere als gut. Das kommt daher, dass er so gut wie nie unter die Dusche geht», wird die Quelle zitiert. In einem Interview im Rahmen der Preisverleihung des «Annual Beauty Awards» wehrte sich die Showbiz-Größe: «Das stimmt alles nicht. Wenn ich Leute getroffen habe, sagten sie zu mir: Du siehst aus wie ein Penner. Aber du riechst wirklich gut. Und ja, verdammt, ich rieche wirklich gut.»

Johnny Depp braucht Hollywood nicht mehr 

Offenbar scheint es dem Schauspieler dieser Tage nicht mehr so wichtig zu sein, wie er beim Publikum ankommt. Er brauche Hollywood nicht mehr, wie er auf der Pressekonferenz in Cannes erklärte. In «Jeanne du Barry» spielt Depp König Ludwig XV. Es ist sein erster Film seit dem Rechtsstreit mit seiner Ex-Frau Amber Heard (37). Er hatte sie in einem Verleumdungsprozess im vergangenen Jahr beschuldigt, er habe aufgrund von ihren Gewaltvorwürfen Engagements verloren. So wurde er infolge des Prozesses aufgefordert, aus dem «Harry Potter»-Spin-off «Fantastische Tierwesen» auszusteigen. Das Gericht stellte sich schlussendlich zum großen Teil auf seine Seite: Heard wurde zu zehn Millionen Dollar Schadenersatz verurteilt, Depp zu zwei Millionen.

Die öffentliche Schlammschlacht hat offenbar Spuren hinterlassen. Jetzt habe er kein Interesse an Studio-Projekten mehr, so Depp vor den Presseleuten. «Ich fühle mich nicht von Hollywood boykottiert, weil ich nicht an Hollywood denke. Ich selbst brauche Hollywood nicht mehr.» Diese Haltung zeigte sich auch dadurch, dass Depp zu spät zur Pressekonferenz antanzte. Seinen Angaben zufolge, weil er im Stau stand. Das restliche Filmteam um Regisseurin Maïwenn war bereits eine gute halbe Stunde vorher da, um Fotos zu machen und erste Fragen zu beantworten. 

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