Tod von Japans Ex-Premier: Mutmaßlicher Abe-Attentäter bleibt bis November in Untersuchungshaft

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Tod von Japans Ex-PremierMutmaßlicher Abe-Attentäter bleibt bis November in Untersuchungshaft

Der mutmaßliche Attentäter des früheren japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe wird für eine Prüfung seiner psychischen Gesundheit bis November inhaftiert.

ARCHIV - 10.07.2022, Japan, Nara: Tetsuya Yamagami, der Angreifer, der auf den ehemaligen Premierminister Shinzo Abe schoss, der eine Wahlkampfrede für die Regierungspartei hielt, verlässt eine Polizeistation auf dem Weg zur örtlichen Staatsanwaltschaft. (zu dpa «Bericht: Abe-Attentäter sah sich durch Geldnot getrieben») Foto: Nobuki Ito/Kyodo News/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Tetsuya Yamagami, der mutmaßliche Angreifer, der auf den ehemaligen Premierminister Shinzo Abe schoss, verlässt eine Polizeistation auf dem Weg zur örtlichen Staatsanwaltschaft.

Nobuki Ito/Kyodo News/AP/dpa

Dem Mann wird vorgeworfen, am 8. Juli von hinten auf Abe bei einem Wahlkampfauftritt geschossen zu haben. Direkt nach dem Attentat wurde der Verdächtige festgenommen. Der 41-Jährige sagte der Polizei, er habe Abe wegen dessen Verbindungen zu einer ihm verhassten religiösen Gruppe getötet.

Ein Bezirksgericht teilte am Montag mit, es habe der Staatsanwaltschaft eine Inhaftierung des mutmaßlichen Täters bis zum 29. November erlaubt. Dann muss sie entscheiden, ob der Verdächtige offiziell wegen Mordes angeklagt wird. Seine Untersuchungshaft wäre im Juli ausgelaufen.

(DPA)

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