USA: Fünfjähriger stirbt nach Stunden im heißen Auto
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USAFünfjähriger stirbt nach Stunden im heißen Auto

Nahe Houston hat eine Mutter ihren fünfjährigen Sohn über Stunden im Auto vergessen. Die Ermittler gehen davon aus, dass sich das Kind nicht mit dem Fahrzeug auskannte, da es sich um einen Ersatzwagen handelte.

von
Benedikt Hollenstein
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In Texas ist ein Fünfjähriger nach mehreren Stunden in einem heißen Auto gestorben. (Symbolbild)

In Texas ist ein Fünfjähriger nach mehreren Stunden in einem heißen Auto gestorben. (Symbolbild)

PantherMedia / Alexander Nedviga
Die Mutter war offenbar mit der Vorbereitung für eine Geburtstagsparty der Tochter beschäftigt und vergaß ihren Sohn über Stunden.

Die Mutter war offenbar mit der Vorbereitung für eine Geburtstagsparty der Tochter beschäftigt und vergaß ihren Sohn über Stunden.

IMAGO/YAY Images
Laut den Ermittlern soll der Junge bis zu drei Stunden im heißen Auto verbracht haben. (Symbolbild)

Laut den Ermittlern soll der Junge bis zu drei Stunden im heißen Auto verbracht haben. (Symbolbild)

PantherMedia / Mihai Barbu

Im Harris County im Bundesstaat Texas ereignete sich am Montagabend eine Tragödie, als eine Mutter ihren fünfjährigen Sohn über Stunden im heißen Auto vergass. Laut dem Sheriff Ed Gonzales war die Mutter mit der Vorbereitung einer Geburtstagsparty für ihre achtjährige Tochter beschäftigt und bemerkte über Stunden nicht, dass ihr Sohn noch immer im heissen Auto saß.

Kindersicherung war nicht aktiviert

«Sie war aufgeregt und mit den Vorbereitungen für die Party beschäftigt, und leider gelang es ihrem Sohn nicht, das Auto selbstständig zu verlassen», sagt Gonzales zu Live5News. Als die Mutter begonnen habe, ihren Sohn zu suchen, sei es bereits zu spät gewesen. Die Mutter alarmierte umgehend die Ambulanz, die Rettungskräfte konnten bei ihrer Ankunft aber nur noch den Tod des Fünfjährigen feststellen. Laut der Polizei war der Junge bis zu drei Stunden im Auto alleine.

Wie Gonzales sagt, könnte ein möglicher Grund  dafür, dass sich der Junge nicht selbst aus dem Auto befreien konnte, der Umstand gewesen sein, dass sich das Auto der Familie in der Reparatur befand und der Bub nicht vertraut war mit dem Porsche, der der Familie als Ersatzfahrzeug zur Verfügung gestellt worden war. Bei der Autotür selbst waren laut den Ermittlern keinerlei Kindersicherungen oder Ähnliches aktiviert. 

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