Unwetter in Großbritannien – Mutter will ertrinkendem Sohn helfen – und stirbt

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Unwetter in GroßbritannienMutter will ertrinkendem Sohn helfen – und stirbt

Schwere Stürme forderten an der britischen Küste vier Tote. Besonders tragisch war ein Unfall in Aberdeen.

Gefährliche Küste: In Großbritannien verloren mehrere Menschen nach Stürmen ihr Leben. (Archiv)

Gefährliche Küste: In Großbritannien verloren mehrere Menschen nach Stürmen ihr Leben. (Archiv)

Ben Birchall

Obwohl die Küstenwache vor dem Unwetter gewarnt hatte, kam es in Schottland zu einem tragischen Vorfall. Ein Junge und sein 13 Jahre alter Bruder waren am Samstag bei Abeerdeen beim Spielen im Meer abgetrieben worden, wie der TV-Sender BBC berichtete. Eine Mutter und andere Erwachsene versuchten, den Kindern zu helfen. Doch auch sie gerieten in Not. Insgesamt mussten fünf Menschen ins Krankenhaus gebracht werden – für die 37-jährige Frau und ihren sechsjährigen Sohn kam jede Hilfe zu spät.

Ebenfalls am Samstag starb ein etwa 60 alter Surfer im Krankenhaus, nachdem die Rettungskräfte ihn kurz zuvor an der Küste von Essex in der Nähe Londons aus dem Meer gezogen hatten.

Meterhohe Wellen

Bereits am Freitag kam in Cornwall ein etwa 30-Jähriger ums Leben. Der Mann war mit seiner zwei Jahre alten Tochter und seiner Frau auf einen Felsen an der Küste geklettert. Eine hohe Welle spülte alle drei ins Meer, nur Mutter und Kind konnten gerettet werden.

Mancherorts waren die Wellen am Wochenende mehr als vier Meter hoch, wie die Küstenwache vermeldete.

(L'essentiel/fal/sda)

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