Überlebenstraining – Mutter wirft Baby kopfüber ins Wasser

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ÜberlebenstrainingMutter wirft Baby kopfüber ins Wasser

Eine australische Mutter spaltet mit ihrem Baby-Schwimmtraining die Gemüter.

Die Australierin Roxanne Turner hat auf Social Media für eine kontroverse Debatte gesorgt. Sie postete auf Facebook ein Video vom Schwimm-Überlebenstraining ihres neun Monate alten Sohnes Max. Dabei wird das Baby kopfüber ins Wasser geworfen. Nachdem Max, mit dem Gesicht unter Wasser, für einige Sekunden um sich schlägt, gelingt es ihm, sich auf den Rücken zu drehen und nach Luft zu schnappen.

Für das Training muss die Mutter auf Social Media viel Kritik einstecken. Andere Eltern sind der Meinung, dass es zu Stress und Panik beim Kind führe und unnötig gefährlich sei.

«Max besucht seit acht Wochen die Schwimmschule»

Turner versteht, dass der Clip Unbehagen auslösen kann, fügt aber an: «Was man auf dem Video nicht sieht, ist, dass Max seit acht Wochen jeden Tag die Schwimmschule besucht und dabei gelernt hat, auf dem Wasser zu treiben.» Zudem sei stets eine Schwimmlehrerin in der Nähe.

Jeder zehnte Tod durch Ertrinken in Australien betrifft ein Kind unter vier Jahren. Deshalb finden sowohl Turner als auch die Schwimmschule in Perth, dass das Angebot sinnvoll sei.

(L'essentiel/ap/)

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