In Luxemburg – Nach Alarm: Blutreserven steigen wieder

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In LuxemburgNach Alarm: Blutreserven steigen wieder

LUXEMBURG - In der vergangenen Woche drückte das Rote Kreuz den Alarmknopf und wendete sich an die Öffentlichkeit. Grund waren geringe Blutreserven. Das half.

Die Blutreserven in Luxemburg sind wieder aufgefüllt.

Die Blutreserven in Luxemburg sind wieder aufgefüllt.

DPA

Es wurde immer enger. Am vergangenen Mittwoch sah sich das Luxemburger Rote Kreuz dazu genötigt, das Problem publik zu machen. Die Blutreserven im Land gingen zu neige. Ein öffentlicher Hilfeschrei sollte die Wende bringen. Und das tat er. Nachdem das Problem an die registrierten Spender und die Medien getragen wurde, meldeten sich seitdem zahlreiche Freiwillige. Nun sind die Reserven wieder aufgefüllt.

«Der Appell war sehr, sehr wichtig und hilfreich», sagt Chloé Kolb, zuständig für die Kommunikation beim Roten Kreuz, im Gespräch mit L'essentiel. Dabei verzeichneten sie sogar einen Rekord. Lassen sich im Durchschnitt 80 Leute anzapfen, waren es am Tag des Aufrufs 160. Auch am Freitag gab es mehr als 100 Spender.

Es waren vor allem die registrierten Spender, die sofort halfen, erzählt Kolb. «Neue können nicht sofort Blut geben», klärt sie auf. Dennoch haben sich 15 Neue in der Datenbank registrieren lassen. 13.400 aktive Spender gibt es derzeit. Idealerweise würde die Organisation pro Jahr gerne 1000 Spender hinzugewinnen. Dazu bedarf es auch Kampagnen. Am Mittwoch ist Weltblutspendetag. Ein perfekter Zeitpunkt, um viele Leute zu informieren.

(jd/L'essentiel)

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