König Felipes Schwester – Nach Skandal-Fotos trennt sich Cristina von Spanien
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König Felipes SchwesterNach Skandal-Fotos trennt sich Cristina von Spanien

In einem Statement teilt das royale Paar am Montag nun offiziell ihr Ehe-Aus mit. Erst vergangene Woche wurde Iñaki Urdangarin händchenhaltend mit einer anderen Frau gesichtet.

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Aus und vorbei: Cristina von Spanien und ihr Ehemann Iñaki Urdangarin haben sich getrennt.

Aus und vorbei: Cristina von Spanien und ihr Ehemann Iñaki Urdangarin haben sich getrennt.

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Dies gab das Paar in einem offiziellen Statement bekannt.

Dies gab das Paar in einem offiziellen Statement bekannt.

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Erst letzte Woche wurde der 54-Jährige händchenhaltend mit einer anderen Frau in Frankreich gesichtet. Bereits hier wurden Gerüchte um eine Ehekrise immer lauter.

Erst letzte Woche wurde der 54-Jährige händchenhaltend mit einer anderen Frau in Frankreich gesichtet. Bereits hier wurden Gerüchte um eine Ehekrise immer lauter.

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«Im gegenseitigen Einvernehmen haben wir beschlossen, unsere eheliche Beziehung zu unterbrechen. Die Verbindlichkeit für unsere Kinder ist nach wie vor ungebrochen. Da es sich hierbei um eine private Entscheidung handelt, bitten wir um den größtmöglichen Respekt unserer Mitmenschen», heißt es in einem Statement von Infantin Cristina de Borbón (56) und Iñaki Urdangarin an die spanische Presseagentur EFE. Damit gibt das Paar nun offiziell die Trennung bekannt.

Eine Nachricht, die vor allem spanische Royal-Fans nicht überraschen dürfte, wurde der ehemalige Handball-Profi vergangene Woche mit einer blonden Frau am Strand von Vitoria in Frankreich gesichtet – und zwar Hand in Hand. Fotos davon veröffentlichte die spanische Zeitung «Lecturas». Zu den Paparazzi-Aufnahmen hat sich Cristina von Spanien, die mit ihrer jüngsten Tochter Irena (16) in der Schweiz lebt, nicht geäußert. Lediglich ihr Sohn Pablo (21) teilte mit, dass seine Familie in Ruhe über alles sprechen werde und «wir uns alle gleich lieben werden».

Auch Iñaki Urdangarin selbst, der von Journalistinnen und Journalisten der Zeitschrift «Hola» und dem Newsportal «Vanitatis» vor seiner Anwaltskanzlei abgefangen wurde, zeigte sich wortkarg. «Nichts, es passieren eben Sachen, und wir werden sie auf die bestmögliche Weise bewältigen. Eine Schwierigkeit, die wir wie immer mit äußerster Ruhe und gemeinsam bewältigen werden», so der 54-Jährige. Und weiter: «Ich habe nichts mehr zu sagen. Ich danke Ihnen vielmals. Guten Morgen» – und verschwand in sein Büro.

Skandale prägten ihre Beziehung

Im Juli 1996 lernte sich das Paar bei den Olympischen Spielen in Atlanta, USA, kennen. Doch seit ihrer Hochzeit im Oktober 1997 war ihre Beziehung turbulent und äußerst skandalträchtig. Kurz nach der Geburt ihres ersten Kindes nahm die spanische Staatsanwaltschaft 2005 die Ermittlungen gegen Iñaki auf. Der Grund: Es bestand der Verdacht der Unterschlagung, Korruption, Geldwäsche, Urkundenfälschung und des Steuer- und Sozialversicherungsbetrugs. Ihm wurde vorgeworfen, über eine gemeinnützige Stiftung öffentlich Gelder in Millionenhöhe veruntreut zu haben.

Selbst das spanische Königshaus soll davon gewusst und alles vertuscht haben. Im Prozess wurde der einstige FC Barcelona-Spieler zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Dies hatte auch für die Tochter von Ex-König Juan Carlos Konsequenzen. Im Zuge der Ermittlungen wurde sie 2014 von der Krönungsfeier ihres Bruders Felipe ausgeladen und wurde weitestgehend von ihren royalen Pflichten entbunden.

(L'essentiel/Katrin Ofner)

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